Die Concorde war der erste Überschall-Passagierjet im Linienflugdienst. Obwohl sie 2003 zum letzten Mal abhob, sind Bilder des legendären Flugzeuges bis heute so präsent, dass man sich an ihren eigentlich ungewöhnlichen Anblick fast gewöhnt hat. Dabei ist doch zum Beispiel die absenkbare Nase eine echter Hingucker.

Zum 50-jährigen JubiläumLetzte Concorde bekommt Nasen-OP

Ein typisches Markenzeichen der Concorde war ihre Klappnase. Diese Funktion soll das letzte gebaute Exemplar zum 50. Jungfernflug-Jubiläum wieder erhalten.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Am 2. März 1969 absolvierte die Concorde in Toulouse ihren Jungfernflug. Eine Woche später, am 9. April, hob der Überschallflieger zum ersten Mal in Großbritannien ab. Diese beiden 50-jährigen Jubiläen will das Museum Aerospace Bristol im Südwesten Englands würdig begehen. Denn seit Herbst 2017 ist eine Concorde der Star der Ausstellung. Der Jet mit der Seriennummer 216 war die letzte Concorde, die gebaut wurde. Sie absolvierte auch den letzten Concorde-Flug am 26. November 2003 von Heathrow nach Filton.

Allerdings hat der Flieger einen Schönheitsfehler: Die absenkbare Nase wurde nicht mehr benutzt, seitdem das Flugzeug außer Betrieb ging. Die Hydraulikflüssigkeit wurde abgelassen. Jetzt will das Museum die charakteristische Funktion wieder herstellen.

Klappnase für bessere Sicht

«Wir haben unter dem Flugzeugboden neue Kabel verlegt, um einen Transformator zu versorgen, der die Spannung auf 28 Volt bringt», erklärt das Museum auf seiner Webseite. So könnten die ursprünglichen Bedienelemente des Flugzeuges wieder genutzt werden, um die Nase zu senken und zu heben. Zudem müsse man hydraulischen Druck von umgerechnet rund 207 Bar erzeugen, heißt es weiter. Die Firma Zeus Hydratech stellt dafür eine Motor-und-Pumpen-System zur Verfügung. Dies wird im Bugradschacht verbaut, um eine einfache Anbindung an den bestehenden Hydraulikkreislauf zu ermöglichen.

Die Concorde hatte eine absenkbare Nase, um die Sicht der Piloten im Landeanflug zu verbessern. Denn der britisch-französische Überschalljet ist ein sogenannter Deltaflügler. Je langsamer solch ein Flugzeug wird, desto schräger muss es sich gegen den Luftstrom stellen, um genug Auftrieb erzeugen zu können. So brauchte die Concorde die Klappnase, damit die Piloten bei langsamen Geschwindigkeiten genug Sicht nach vorne hatten.

Mehr zum Thema

Concorde im Auto & Technik Museum Sinsheim: Betreten erlaubt.

Wo man heute die Concorde bestaunen kann

Das Konkurrenzprodukt, an dem Airbus mitarbeitet: Aerion AS2. Es soll etwas langsamer sein – dafür aber leiser.

Vor diesen Herausforderungen stehen die Concorde-Erben

In einem früheren Entwurf zeigte Aerion die AS2 noch mit trapezförmigen Tragflächen.

Boeing steigt bei Überschall-Firma Aerion ein

Eine Concorde von Air France über Rio de Janeiro: Am 21. Januar 1976 startete das Flugzeug in den Liniendienst.

Vor 50 Jahren startete die Concorde in den Liniendienst

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies