Irkut MS-21 am Flughafen Irkutsk: Der Prototyp ...

Test unter realen BedingungenIrkut MS-21 hebt mit Fake-Passagieren ab

Der neue russische Mittelstreckenjet hat einen Flug nach Irkutsk unter realen Bedingungen absolviert. Angestellte des Herstellers mimten die Fluggäste in der MS-21.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Nächster Schritt für die MS-21: Der russische Mittelstreckenjet hat erstmals einen Flug unter normalen Linienflug-Bedingungen absolviert. Dazu waren Passagiere an Bord. Es handelte sich jedoch nicht um echte Fluggäste, sondern die Entwickler und Techniker des Herstellers selbst, wie der Flugzeugbauer der Nachrichtenagentur Tass verriet.

Prototyp 003 der MS-21 flog rund 4000 Kilometer vom Flughafen Moskau-Schukowski zum Airport Irkutsk, wo er am Abend des 15. Dezember landete. Wie ein normaler Linienflieger wurde die Maschine vom Bodenpersonal zu einer Parkposition geschleppt. Wie viele Menschen genau an Bord waren, ist nicht bekannt. Das Flugtestprogramm der Irkut MS-21 soll mit mehreren solcher Flüge abgeschlossen werden.

Zertifizierung rückt näher

Russische Medien spekulieren, ob die Zertifizierung des neuen Flugzeuges in der Heimat noch vor Jahresende erfolgen könnte. Im November hatte Irkut-Manager Kirill Budaev bei der Dubai Airshow allerdings gesagt, man visiere die Zertifizierung in den «nächsten Monaten» an. Von einem erhofften Erfolg im laufenden Jahr sprach er nicht.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen sie die MS-21 in Irkutsk.

Mehr zum Thema

MS-21 bei der Dubai Airshow 2021: Hatte russische Triebwerke, aber viele westliche Teile.

Ein erster Blick in die Kabine der Irkut MS-21

Irkut MS-21-300 beim Testflug: 2022 soll sie bei Airlines in Betrieb gehen.

MS-21 soll im nächsten Sommer bei Rossiya abheben

MS-21-300-Testflieger: Einer mit russischem Triebwerk (links), einer mit amerikanischem.

Russland plant MS-21- und Superjet-Frachter

Airbus A330 Siam Wings: Die Airline hat enge Verbindungen nach Russland.

Thailands neue Langstrecken-Airline hat eine brisante Vorgeschichte

Video

airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg