Jetstar: Die australische Luftfahrtbehörde hat Zweifel an der Genauigkeit der Wartung.

Die spektakulärsten Groundings

Jetstar und Tiger dürfen in Australien nicht mehr fliegen. Ein Rückblick auf die spektakulärsten Groundings der letzten Jahre.

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Jetzt auch noch Jetstar: Die australische Luftfahrtbehörde untersucht, wie genau die Billigairline bei der Wartung ihrer Flugzeuge ist. Vier Airbus A320 müssen aus diesem Grund jetzt erst einmal m Boden bleiben. Damit ist die Quantas-Tochter die zweite Airline in einer Woche, die ins Visier der Behörde geraten ist.

Auch Tiger Airways schlittert immer tiefer ins Schlammassel: Ursprünglich sollte das Grounding der Billigairline in Australien nur noch bis kommenden Samstag (9. Juli) andauern. Jetzt wurde bekannt, dass die australische Luftsicherheitsbehörde die Fluggesellschaft aus Singapur noch länger am Boden behalten will. Mindestens bis Ende des Monats soll das Flugverbot noch andauern. Dafür braucht die Behörde nur noch das O.K. der Regierung.

Tiger Airways-Chef Crawford Rix kündigte in Folge des Desasters den Rückzug an. Für die Fluggesellschaft bedeutet das Flugverbot hohe Kosten: Mindestens eine Million Dollar am Tag gehen allein für die Rückerstattung verkaufter Tickets drauf. Aber auch das Parken der Jets kostet einiges. Ausserdem soll eine der Auflage für die Wiederaufnahme des Flugverkehrs sein, dass alle Piloten sich einem neuen Training unterziehen sollen. Das Sicherheitsrisiko, dass die Behörde in der Airline sieht, führt sie zum Teil auch auf die schlechte Qualifikation der Crew zurück.

Das Schicksal von Tiger teilten in den vergangenen Jahren schon einige Airlines - wenn auch nicht immer aus demselben Grund. Und auch einige von den richtig grossen der Branche waren dabei. Der Branchenblog Late Departure hat die fünf spektakulärsten Flugverbote der letzten Jahre herausgepickt. aeroTELEGRAPH hat die Liste ergänzt. Klicken Sie sich durch die Bildergalerie.

Welche Groundings vermissen Sie in der Liste? Tragen Sie Ihre unten als Kommentar ein.

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