14. Februar: Leerer Luftraum über Moldau.

SicherheitswarnungFurcht vor russischem Coup - Luftraumschließung in Moldau

Russland plant laut Moldaus Präsidentin, das kleine Land zu destabilisieren. Auch der Luftraum wurde temporär gesperrt - wobei ein nicht identifiziertes Flugobjekt eine Rollte spielte.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelensky hatte bereits davor gewarnt, am Montag (13. Februar) bestätigten es die moldauischen Behörden: Russland plane einen Coup, mit dem die Regierung des kleinen und inzwischen unabhängigen Ex-Sowjetstaates gestürzt werden solle.

Der Plan beinhalte die Verwendung von «Ablenkern mit militärischer Ausbildung, getarnt in ziviler Kleidung, die gewalttätige Maßnahmen ergreifen, Angriffe auf Gebäude staatlicher Institutionen durchführen oder sogar Geiseln nehmen würden», so Moldaus Präsidentin Maia Sandu. «Gewaltsame Aktionen, maskiert als Proteste der sogenannten Opposition, würden einen Machtwechsel in Chișinău erzwingen.» Die Gewalt sollte von «ausländischen Staatsangehörigen» orchestriert werden, die wahrscheinlich aus Russland, Weißrussland, Serbien und Montenegro stammen.

Nach ein paar Stunden wieder geöffnet

Das Ganze hatte einen Tag später auch Auswirkungen auf den Luftverkehr. Der Luftraum des kleinen Landes wurde um 11:24 Uhr Ortszeit von der Zivilluftfahrtbehörde geschlossen. Grund waren Bedenken, was die Sicherheit ziviler Flugzeuge angeht, so die Behörde. Verschiedene Flüge in das Land, auch ab Russland, wurden gestrichen.

Um 14:47 Uhr wurde der Luftraum wieder geöffnet. Mehr Details nannte die Regierung zunächst nicht. Zunächst machten Spekulationen über eine russische Drohne oder einen angeblichen Spionage-Ballon in den Sozialen Netzwerken die Runde.

Nicht identifizierbares Flugobjekt

Das Portal Avia News berichtete anschließend unter Berufung auf Moldaus Luftfahrtbehörde, das Verteidigungsministerium habe Informationen über ein kleines Objekt am Himmel erhalten, in der Nähe der Stadt Soroka. Da es unmöglich gewesen sei, das Objekt und seinen Flugweg zu identifizieren, habe man vorsorglich den Luftraum gesperrt, bis klar wurde, dass keine Gefahr für Flugzeuge bestand.

Es war nicht das erste Mal in den vergangenen Tagen, dass der Luftraum des Landes durch den Krieg in der Ukraine verletzt wurde. Am 10. Februar erklärte die Regierung, eine russische Rakete habe bei einem Angriff auf ukrainische Infrastruktur den Luftraum verletzt. Der russische Botschafter wurde einbestellt, um die Situation zu klären.

Mehr zum Thema

EU streicht Moldau von Schwarzer Liste

EU streicht Moldau von Schwarzer Liste

Boeing 737 von Aeroflot mit bermudischem VQ-Kennzeichen: verliert Lufttüchtigkeit.

740 Jets von Aeroflot, S7, Utair und Co. verlieren Zulassung

Luftaufnahme des Flughafens Kiew-Zhuljany aus der Zeit vor der russischen Invasion, die seit dem Februar 2022 läuft.

«Beginn des Krieges hat uns für 30 Minuten in Schockstarre versetzt»

nordatlantik

Russische Raketen-Warnung sorgt für Stress auf Flügen zwischen Europa und Nordamerika

Video

Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
vueling airbus a320 mann auf flugzeug
Sicherheitsvorfall am Flughafen Valencia. An dem spanischen Airport ist am Wochenende ein junger Mann auf ein Flugzeug von Vueling geklettert.
Timo Nowack
Timo Nowack