Flieger von Small Planet Airlines: Noch mehr Ambitionen in Kambodscha.

Small Planet hat AmbitionenFünf Airlines wollen in Kambodscha starten

Fünf Fluggesellschaften würden gerne in Kambodscha den Betrieb aufnehmen. Mit dabei sind Small Planet Airlines und Spring Airlines. Der Lizenz näher sind aber zwei andere.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Südostasien ist für Touristen schon längst mehr als nur Thailand. Auch Vietnam, Laos und Kambodscha boomen. In Kambodscha zeigt sich das nun stark in der Luftfahrt: In den nächsten zwei Jahren wollen laut einem Bericht der Zeitung The Cambodian Daily fünf Fluggesellschaften den Betrieb in Kambodscha aufnehmen.

JC Cambodia International Airlines, ein Start-up der chinesischen Yunnan Jincheng Group, sowie Lanmei International Airlines, haben sich demnach bereits vor rund zwei Monaten offiziell um eine Lizenz beworben. Die Prüfung dauere normalerweise rund 120 Tage, so der Direktor des Staatssekretariats für Zivilluftfahrt, Keo Sivorn.

Flüge nach Asien

«Sollten ihre Anträge erfolgreich sein, werden sie zu vier lokalen und 32 internationalen Airlines hinzustoßen, die Flüge von Airports des Landes anbieten», sagte Sivorn. «In ihren Präsentationen haben sie angegeben, Flüge nach China, Singapur, Malaysia, Thailand, Vietnam und Südkorea zu planen», so der Direktor. Beide Airlines würden möglicherweise mit zwei Airbus-Maschinen starten. Ein Verantwortlicher von JC International Airlines hatte im November der Zeitung The Phnom Penh Post gesagt, man plane eine Flotte mit sechs Maschinen und 160 bis 180 Mitarbeitern.

Small Planet Airlines aus Litauen, Spring Airlines aus China und Air Siem Reap sollen ebenfalls Interesse haben, aber noch nicht so weit sein wie die anderen beiden. Sie warten laut Sivorn auf eine grundsätzliche Genehmigung der Regierung. Diese Genehmigung ist Voraussetzung dafür, eine Lizenz zu beantragen. Die Charter-Fluggesellschaft Small Planet Airlines ist schon durch einen Partner in Kambodscha präsent: 2015 vereinbarte sie eine Zusammenarbeit mit Sky Angkor und stellte der Airline in der Wintersaison zwischen November und März vier Airbus A320 zur Verfügung.

Besserer Service gewünscht

Die Präsidentin der kambodschanischen Vereinigung der Travel Agents, Chhay Sivlin,sagte, wenn das Land sein Airline-Angebot ausweite, sollte es auch daran arbeiten, die Servicequalität zu verbessern. So müssten die Fluggesellschaften des Landes etwa Beschwerden der Reisenden ernst nehmen. «Sie antworten nie auf Passagierbeschwerden», kritisierte Sivlin.

Mehr zum Thema

Airbus A321 Neo von Spring Airlines: Die Billigairlines holt sich Nachschub.

China beschert Airbus ein verspätetes Weihnachtsgeschenk

ticker spring airlines

Spring Airlines und Juneyao Airlines: Großauftrag für Airbus A320 Neo aus China

ticker spring airlines

Boeing 737 von Spring Airlines musste nach Dekompression um 8000 Meter sinken

Airbus von Spring Airlines: Restriktionen bei Südkorea-Flügen?

China nutzt Airlines für politischen Druck auf Korea

Video

Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies