Cimber Sterling: Drei Interessenten gibt es offenbar.

Flybe will Cimber Sterling

Die dänische Airline meldete Anfang Mai Konkurs an. Nun gibt es offenbar vier Interessenten.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

«Wir sehen das als eine Möglichkeit, unsere Geschäfte in Dänemark zu erweitern», erklärt Flybe-Chef Fred Kochak. Die britische Low-Cost-Airline will in der Region Marktführer werden. Da kommt die Pleite von Cimber Sterling ganz gelegen. Die dänische Fluggesellschaft reichte am 3. Mai Konkurs ein, nachdem die Investoren sie nicht mehr unterstützen wollten. Die Flotte aus 19 ATR, Boeing- und Bombardier-Jets bleibt seitdem am Boden. Vor allem an den ATR-Fliegern ist Flybe laut dem finnischen Fernsehsender YLE interessiert. Diese seien besonders gut für Flüge von Dänemark in andere nordische Städte oder nach Deutschland geeignet.

Seit 2009 unprofitabel

Neben Flybe gibt es aber offenbar drei andere Kandidatenfür einen Kauf von Cimber Sterling: Die schwedische Skyways, Danish Air Transport und die ebenfalls dänische Jet Time. 2011 hatte die dänische FLuggesellschaft rund 2 Millionen Passagiere transportiert. Seit dem Börsengang 2009 war es der Airline aber nicht gelungen, Gewinn zu machen. Von zehn Kronen pro Aktie war der Kurs unter eine Krone gefallen. «Daher haben wir beschlossen, Konkurs anzumelden», verkündete der Vorstand von Cimber Sterling daher Anfang Mai.

Davor hatte die Fluggesellschaft 62 Jahre lang existiert. 1950 war die als Cimber Air gegründet worden und wurde erst 2008 durch den Kauf durch Sterling Airlines zu Cimber Sterling geworden. Seit dem Bankrott sucht man händeringend nach Käufern, um zumindest einem Teil der 600 Angestellten eine Zukunft bieten zu können. Vor allem Flybe Nordic, ein Joint Venture von Flybe und Finnair, würde wohl von dem Geschäft profitieren. Die Fluglinie hat sich auf Ziele in den skandinavischen und baltischen Staaten spezialisiert.

Mehr zum Thema

Schalter von US Airways: Bald neue Allianz?

Star Alliance ohne US Airways?

Pan American World Airways: Das erste Büro war auf Key West in Florida - noch heute erinnert ein nostalgisches Zeichen an den «Geburtsort» der Airline. Die Airline schaffte es nicht aus der Krise.

Die größten US-Airline-Pleiten

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies