Rumpf eines Airbus A380 von Air France: Hohe Rabatte.

Was ein A380 wirklich kostet

Der Listenpreis des größten Flugzeugs von Airbus beträgt 404 Millionen Dollar. Air France legte nun offen, wie viel sie wirklich für einen Airbus A380 bezahlte.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

In der Luftfahrt gibt es eine Faustregel: Listenpreis geteilt durch zwei. Denn kaum eine Fluggesellschaft zahlt wirklich so viel, wie auf dem Preisschild eines fabrikneuen Flugzeuges steht. Wer viel bestellt, der kriegt Mengenrabatt. Und wer früh ordert, ebenso. Außerdem sind ältere Modelle natürlicher billiger als neuere. Zwischen zwanzig und sechzig Prozent betragen die Rabatte an die Fluggesellschaften, im Schnitt sind es 45 Prozent. Das ist beim Airbus A380 nicht anders. 403,8 Millionen Dollar kostet der Superjumbo aus Europa offiziell. Doch soviel bezahlte keine der bisherigen Betreiber Air France, China Southern Airlines, Emirates, Korean Air, Lufthansa, Malaysia Airlines, Singapore Airlines, Thai Airways und Qantas.

In einem Fall kennt man nun auch die Details. Denn Air France-KLM legt im neuen Geschäftsbericht offen, wie hoch der Preis eines A380 ist, welchen die französische Fluggesellschaft 2012 im Leasing übernahm. Man habe ihn «für einen Betrag von 149 Millionen Euro» übernommen, steht da zu lesen. Dies berichtet die Wirtschaftszeitung Les Echos. Als Air France ihre Bestellung für zwölf A380 im Jahr 2008 aufgab, kostete der Riesenjet noch 280 Millionen Dollar. Daraus lässt sich ein Rabatt von rund 30 Prozent errechnen.

Lieferung weiterer Maschinen verschoben

Derzeit hat Air France acht Airbus A380 in der Flotte. Vier weiter Maschinen orderte die französische Nationalairline. Sie sollen in den nächsten Monaten ausgeliefert werden. Die Auslieferung dieser Maschinen will sie nun aber hinausschieben, wie Air France kürzlich bekannt gab. So will der Konzern sparen. Die Gespräche mit Airbus dauerten noch an. Zudem reduzierte die Airline ihre Option für den Kauf zwei weiterer Superjumbos von zwei auf eine.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies