Let L-410 NG bei der Dubai Air Show: Der zweimotorige ...

L-410-HerstellerTschechische Let bangt wegen russischem Eigentümer

Der Hersteller der L-410 kommt aus Tschechien, hat aber einen russischen Mehrheitseigentümer. Das bringt Let gerade in eine schwierige Situation.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Das vergangene Jahr war kein gutes für den tschechischen Flugzeugbauer Let Aviation Industries. In Russland und Afrika gab es mehrere Unglücke mit Let L-410, bei denen Todesopfer zu beklagen waren. Doch Ende 2021 gab es dann doch zwei gute Nachrichten.

Zum einen stellte Let im Dezember die Wasserflugzeugvariante L-410 NG Seawader vor. Zum anderen zeigte die mexikanische Interjet in ihren Neustartplänen überraschend Interesse an der L-410. Aktuell herrschen aber wieder Sorgen am Firmensitz in Kunovice.

«Wir sind Kollegen, wir sind Freunde»

Let hat nämlich einen russischen Mehrheitseigentümer: die Bergbau-Holding Ural Mining and Metallurgical UGMK. Der zweitgrösste russische Kupferproduzent hat zwei Milliardäre an der Spitze: Iskander Makhmudov als Haupteigentümer, Andrei Kozitsyn als Firmenchef.

Auf seiner Webseite schreibt der Flugzeugbauer nun in tschechischer, russischer und englischer Sprache: «Wir beschäftigen derzeit fast tausend Mitarbeitende, darunter Personen aus der Tschechischen Republik, der Slowakei, der Ukraine, Weißrussland und Russland. Wir arbeiten zusammen, wir sind Kollegen, wir sind Freunde, und wir wüssten nicht, dass es unter uns jemanden gibt, der die Invasion der Ukraine unterstützt.»

Konsequenzen noch unklar

Wohl auch mit Blick auf die Sanktionen gegen Russland schreibt Let, dass sich im Zusammenhang mit dem Mehrheitseigentümer nun wohl viele Dinge ändern würden. «Wir wissen aber nicht, welche Konsequenzen dies haben wird.» Vieles sei noch unklar. «Diese Mitteilung soll der Öffentlichkeit versichern, dass wir unabhängig von der Nationalität des Eigentümers auf der Seite von Demokratie und Frieden stehen», schreibt Let.

In der kurzen Bildergalerie oben sehen Sie einige Aufnahmen der Let L-410 NG.

Mehr zum Thema

A321 Neo für Interjet, hier 2018 bei Airbus’ Testflügen: Rückkehr ist kleiner geplant.

Interjet plant Neustart und schaut sich Let L-410 an

Vorschaubild auf die Let L-410 NG Seawader: Der tschechische Hersteller ...

Let L-410 NG soll als Wasserflieger endlich Erfolg haben

Russland: Let L-410 in Tatarstan abgestürzt

Russland: Let L-410 in Tatarstan abgestürzt

ilyushin il 114 300 kaelte

Polar Airlines will Ilyushin Il-114-300 - aber nur, wenn sie noch ein zusätzliches Detail bekommt

Video

michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack
united crj 450 interior
Neun Sitze weniger, dafür eine Business Class und mehr Komfort. United Airlines will bis 2028 rund 50 Regionalflugzeuge vom Typ Bombardier CRJ 200 umrüsten und verpasst ihnen dazu gleich einen neuen Namen: CRJ 450.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Boeing 737 von Ariana Afghan Airlines nach dem sie zum Stoppen kam: Keine Verletzten.
Eine Boeing 737 ist in Kabul nach der Landung von der Piste abgekommen. Niemand wurde verletzt. Das Flugzeug erlitt jedoch erhebliche Schäden. Ariana Afghan Airlines erklärt, solche Vorfälle seien keine Seltenheit, und verweist auf das Unglück in New York-LaGuardia.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin