Iran besorgt sich neue Flieger

Das Land gab bekannt, seine Passagierflieger-Flotte deutlich zu vergrößern. Das ist einfacher gesagt als getan.

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Woher die neuen Flugzeuge kommen und um welche Typen es handelt, wollte Hamidreza Pahlevani nicht verraten. Auch bei welchen Airlines die Flugzeuge fliegen sollen, gab er nicht bekannt. Nur so viel sagte er: Schon zwei Flieger seien in den letzten Wochen zu Irans Zivilluftfahrt-Flotte hinzugestoßen, so der Chef der Luftfahrtbehörde des Landes gemäß dem Nachrichtenportal Press TV. Und damit nicht genug. Insgesamt zehn Flieger sollen in den nächsten Monaten hinzukommen und ihren Dienst aufnehmen.

Die Ankündigung ist insofern erstaunlich, dass es für den Iran alles andere als einfach ist, an neue Flugzeuge zu kommen. Sanktionen des Westens führen dazu, dass die Flotten der iranischen Fluggesellschaften hoffnungslos überaltert sind. Ausländische Unternehmen dürfen keine Flieger mehr an das Land verkaufen. Ersatzteile bekommen sie wegen des Embargos ebenfalls nicht. Das macht Wartung und Instandhaltung zu einer Herausforderung.

Uralt-Flieger im Einsatz

Im Iran gibt es sowohl private als auch staatliche Airlines. Alle haben eine Verjüngung eigentlich dringend nötig. Die älteste und größte von ihnen ist die Nationalairline Iran Air. Ihre Flotte von 43 Flugzeugen ist mit einem Durchschnittsalter von 26,7 Jahren alles andere als modern. So hat sie etwa Boeing B727 mit Baujahr 1974 in Betrieb. Auch Airbus- und Fokker-Flieger gehören dazu. Die Flotte der anderen große Airline, Mahan Air, ist mit einem Durchschnittsalter von 24,1 Jahren nur geringfügig jünger als die der Nationalfluglinie. Von ihren 34 Fliegern ist die älteste Maschine ein Airbus A300 mit Baujahr 1977.

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