Airbus A320 Neo von Indigo: Nur noch höchstens auf 30'000 Fuß.

TriebwerksproblemeIndigos Airbus A320 Neo müssen tiefer fliegen

Der Airbus A320 Neo kämpft weiter mit Kinderkrankheiten seiner Triebwerke. In Indien darf der Jet nun offenbar nicht mehr so hoch fliegen, wie er eigentlich sollte.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Der Airbus A320 Neo macht weiter Probleme. Wie indische Medien berichten, hat Indigo Piloten angewiesen, die neuen Jets nicht höher als 30'000 Fuß (rund 9144 Meter) steigen zu lassen. So schütze man die Triebwerke von Pratt & Whitney, lautet die Begründung. Der Nachteil: Man verbraucht mehr Kerosin.

Die Maßnahme folgt nach verschiedenen Zwischenfällen, mit denen Indigo und die andere indische A320-Neo-Betreiberin Go Air bei den neuen Jets zu kämpfen hatten. Der drastischste davon war ein Triebwerksbrand bei Indigo im Januar.

Empfehlung des Herstellers

Unter anderem kam es wiederholt zur Warnung «engine chip oil», über Verunreinigungen im Ölkreislauf. Die indische Behörde Direktorate General of Civil Aviation (DGCA) hat darum Fluglinien verpflichtet, betroffene Flugzeuge sofort für Inspektionen zu grounden. Die Empfehlung, niedriger zu fliegen, beruhe auf einer Empfehlung des Triebwerksherstellers, heißt es von den Airlines.

Indigo ist ein wichtiger Kunde für den Airbus A320 Neo. Die Airline hat über 400 Exemplare bestellt und betreibt bereits 19 Stück. Go Air hat 144 A320 Neo bestellt und fliegt mit sechs der Jets. Beide haben zur Ausrüstung die PW1100G-Triebwerke von Pratt & Whitney gewählt. Alternativ dazu gibt es die Leap-1A-Motoren von CFM.

Probleme schon vor der ersten Auslieferung

Die Probleme begannen vor der ersten Auslieferung des A320 Neo. Die Motoren von Pratt & Whitney mussten zuerst zwischen zwei und sechs Minuten im Leerlauf gelassen werden, bevor sie genug Schub entwickelten, damit ein Flugzeug von alleine rollen konnte. Das verlängerte die Umlaufzeit eines Flugzeugs am Boden. Qatar Airways nahm ihre A320 Neo daher bisher nicht ab. Pratt & Whitney erklärte wiederholt, die Probleme seien inzwischen behoben.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-konzern-

Airbus sammelte im Juli 204 Bestellungen ein - nur ein Storno

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.

Airbus A350 F - geschüttelt, nicht gerührt

BelugaXL auf dem Landeanflug

Erleben Sie hautnah, wie Airbus in Hamburg Flugzeuge baut

ticker-sri-lankan

Airbus-Korruptionsaffäre in Sri Lanka: Gericht fordert Ermittlungsbericht

Video

vietnam airlines vn34 fuel dump load sheet 01
Eine falsche Beladung kann dazu führen, dass ein Flugzeug nicht rechtzeitig abheben kann. Der Ladesplan der Boeing 787 von Vietnam Airlines zeigt nun aber: Beim Vorfall am Flughafen München war dies nicht der Grund für das zu späte Abheben des Dreamliners.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die stehen gebliebene Boeing 787 von Vietnam Airlines nach der Landung in München: Die Blackbox wird ausgewertet.
Die Boeing 787-9 von Vietnam Airlines hinterließ beim missglückten Start in München Spuren am Ende der Piste und setzte während der Rotation mit dem Heck auf. Das bestätigt nun die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Die Ermittelnden untersuchen neben technischen und menschlichen Faktoren auch mögliche organisatorische Einflüsse.
Timo Nowack
Timo Nowack
Zerstörter Flieger von Mahan Air: Insgesamt wurden im Krieg gemäß der Regierung in Teheran 100 zivile Flugzeuge getroffen.
Insgesamt sollen es rund 100 sein: Im Iran wurden laut Angaben des Landes weit mehr zivile Flugzeuge durch Angriffe der USA oder Israels zerstört oder beschädigt, als bisher bekannt war. Für das Land ist das ein riesiges Problem.
Timo Nowack
Timo Nowack