Fertigungslinie bei Airbus: Auslieferung für 2019 um bis zu 30 Flugzeuge reduziert.

Anpassungen bei Aer LingusIAG ärgert sich weiter über A321-Neo-Verspätungen

Airbus wird dieses Jahr weniger Flugzeuge als geplant ausliefern. IAG-Chef Willie Walsh kündigt deswegen Planänderungen bei Aer Lingus an und rechnet mit Verspätungen bis 2022.

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Airbus wird das zweite Jahr in Folge weniger Flugzeuge als geplant ausliefern. 2018 sorgten Probleme mit Triebwerken für  Verzögerungen. In diesem Jahr korrigierte Konzernchef Guillaume Faury die Auslieferungen um bis zu 30 Flugzeuge nach unten, weil sich beim A321 Neo vor allem die Einführung des neuen Kabinenkonzepts Cabin Flex komplizierter als gedacht erweist.

Bereits im August zeigte sich Willie Walsh, Chef des Luftfahrtkonzerns IAG, unzufrieden mit den «inakzeptablen» Verspätungen. Damals musste Tochter Aer Lignus den Start der Route Dublin - Montreal verschieben, weil die Auslieferung ihrer acht bestellten Airbus A321 LR sich verzögert. Wegen der Lieferschwierigkeiten plant der Konzern den Ausbau ihres Streckennetzes nun vorsichtiger, verriet Walsh kürzlich.

Verzögerungen bis mindestens 2021 eingeplant

«Wir haben nun unser Netz, insbesondere im Hinblick auf das Transatlantik-Geschäft von Aer Lingus, neu geplant», erklärt der Manager. IAG kündigte im vergangenen Jahr noch an, die Langstreckenkapazitäten bei der irischen Tochter erheblich auszubauen und dafür die Zahl ihrer Langstreckenflieger um mehr als ein Drittel wachsen zu lassen. Wesentlicher Bestandteil dieser Pläne waren die Airbus A321 LR. Nun drosselt die Fluglinie ihr Wachstum.

IAG rechnet damit, dass Airbus' Lieferschwierigkeiten noch länger anhalten werden. Bis 2021 oder möglicherweise Anfang 2022 erwartet Walsh weitere Verzögerungen. Der Chef spricht bei den Verzögerungen von einer «Enttäuschung». Nach Gesprächen mit Airbus sei sich IAG jedoch sicher, dass der Flugzeugbauer die Verzögerungen realistisch einschätzt: «Die gute Nachricht ist, dass wir ein besseres Verständnis für das Ausmaß dieser Verspätungen bekommen haben», so Walsh.

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