Aer Lingus ließ bei ihrer neuen Lackierung die Triebwerksgondeln und das Leitwerk mit hinterem Rumpf noch grün.

Willie Walsh über A321 NeoIAG-Chef nennt Airbus-Verspätung «inakzeptabel»

Jetblue zeigte sich bereits «sehr enttäuscht» von den Verspätungen beim Airbus A321 Neo. Jetzt äußert sich auch IAG-Chef Willie Walsh verärgert.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Dieser Tage teilte Airbus mit, man prüfe, die Produktion des A321 Neo hochzufahren. Konzernchef Guillaume Faury erklärte, der Grund dafür sei lediglich die hohe Nachfrage und liege nicht in Verspätungen bei den Auslieferungen begründet. Dabei hatte sich noch kurz zuvor Jetblue-Chef Robin Hayes «sehr enttäuscht» von Airbus gezeigt.

Der europäische Flugzeugbauer kann der amerikanischen Airline im laufenden Jahr aufgrund von Produktionsproblemen maximal sechs statt wie geplant 13 der Flieger liefern. Schuld daran sind unter anderem auch Lieferschwierigkeiten des Triebwerkherstellers Pratt & Whitney, aber auch bei Airbus selbst, die sich bis 2020 hinziehen werden.

Aer Lingus erhielt ersten A321 LR erst Ende Juli

Jetzt macht ein zweiter Unternehmenschef deutlich, wie sehr ihn die Verzögerungen beim A321 Neo ärgern. Willie Walsh, Chef des Luftfahrtkonzerns IAG, kritisierte am Freitag (2. August) die «anhaltende Verspätungen».  Dass IAG-Tochter Aer Lingus wegen der Verspätungen den Start der Route Dublin - Montreal habe verschieben müssen, sei «inakzeptabel», sagte Walsh.

Eigentlich wollte die irische Airline die Strecke ab Sommer 2019 bedienen, verschob dies dann auf den Sommer 2020. Am 29. Juli erhielt Aer Lingus schließlich ihren ersten Airbus A321 LR. Es ist der ersten von acht Jets des Modells, welche die Fluglinie über das Leasingunternehmen Air Lease Corporation bezieht.

Anteil an A321 erhöhen

Airbus erklärte am Mittwoch, man prüfe «verschiedene Möglichkeiten, den Anteil der A321 an der aktuellen Produktionskapazität der A320-Familie zu erhöhen». Konzernchef Faury sagte kurz danach aber auch: «Wir könnten frei werdende A380-Kapazitäten nutzen.»

Mehr zum Thema

Airbus A321 Neo: The demand remains high.

Airbus prüft Produktion von mehr A321 Neo

Herkömmlicher Airbus A321 von Jetblue: Die Neos kommen langsamer.

Airbus enttäuscht Jetblue

Aer Lingus bekommt ersten Airbus A321 LR

Aer Lingus bekommt ersten Airbus A321 LR

Airbus A321 über den Pyramiden: In Ägypten soll in diesem Jahr eine neue Airline an den Start gehen.

Ägyptens größter Touristikkonzern plant eigene Fluggesellschaft - für Flüge nach Europa

Video

Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sukhoi Su-57: Erstflug absolviert.
Die neue Variante des russischen Kampfjets soll nicht nur Pilotinnen und Piloten ausbilden, sondern künftig auch Kampfdrohnen koordinieren. Moskau positioniert die Sukhoi Su-57D damit noch stärker als Antwort auf amerikanische Tarnkappenflugzeuge wie die Lockheed Martin F-35.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
md 11 ups unglueck ntsb
Der tödliche Absturz einer McDonnell Douglas MD-11 von UPS im Jahr 2025 wurde durch ein beschädigtes Teil in der Triebwerksaufhängung ausgelöst. Nun ist klar: Boeing beschäftigte sich schon länger mit solchen Schäden, als bisher bekannt war. Und es gab weitere Fälle. Behörden und Airline wollen die Schwere des Problems nicht erkannt haben.
Timo Nowack
Timo Nowack