Boeing 787-9: Soll Ende Juni abheben.

Verbesserungen an 787-9 nötigDesignfehler bei neuem Dreamliner

Eigentlich hat der längere Dreamliner das Okay der Behörden. Trotzdem muss Boeing an der 787-9 noch Änderungen vornehmen. Dafür setzte die FAA eine Frist.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die sogenannte Ram Air Turbine (RAT) kommt nur im äußersten Notfall zum Einsatz: Wenn alle Triebwerke ausfallen und der Notstromgenerator versagt, braucht es zum Steuern noch Strom – und den erzeugt der Propeller, der in diesem absoluten Notfall an der Seite des Fliegers ausgefahren wird. Auch wenn es enorm selten passiert, dass sie zum Einsatz kommt, die RAT ist unverzichtbar. Und bei Boeings neuem Dreamliner 787-9 hat sie versagt.

Auf einem Testflug und bei anschließenden Tests auf dem Boden hat eine der Einheiten keine Energie produziert, berichtet das Magazin Flightglobal. Boeing muss daher das Design anpassen. Dafür hat die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration FAA dem Hersteller eine Frist gesetzt. Bis zum 31. Dezember muss Boeing zeigen, dass die neuen RAT den Standards entsprechen.

Markteintritt noch im Juni

Dem Markteintritt der Boeing 787-9 steht offenbar dennoch nichts im Weg, heißt es. Denn grünes Licht von europäischen und US-Behörden hat der lange Dreamliner bereits erhalten. Schon Ende Juni soll Erstkunde Air New Zealand erstmals mit ihm abheben. Bei Boeing bemüht man sich, die Kunden zu beruhigen. Dass der Designfehler den Flug mit dem Dreamliner unsicherer mache, sei «extrem unwahrscheinlich», heißt es.

Mehr zum Thema

Boeing 737 Max 8 im Hintergrund, Max 10 im Vordergrund: In der Bestellung ist es anders herum.

Boeing hat riesige 737-Max-Bestellung von Turkish Airlines jetzt sicher

Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.

Warum wenige Jahre alte Airbus und Boeing-Flugzeuge schon verschrottet werden

ticker-boeing-1

Sturm lässt Teil einer Wand des Boeing-Werks in Wichita einstürzen

ticker-boeing-1

Streikrisiko sinkt: Boeing erzielt vorläufige Einigung mit 17.000 Ingenieurs- und Technik-Fachkräften

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier