Airbus A321 Neo und A350-1000: Beide Teil der anonymen Order.

A320 Neo, A321 Neo, A350Auch Airbus sammelt große anonyme Bestellung ein

Nachdem Boeing einen großen anonymen Auftrag präsentierte, verkündet Airbus nun eine noch größere Order von einem vorerst geheimen Kunden. Langstreckenjets inklusive.

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Boeing präsentierte in den September-Zahlen am Dienstag (8. Oktober) zwei Aufträge, zu denen der Flugzeugbauer noch keine Käufer nannte: für elf Boeing 777 F und für 54 Boeing 737 Max. Die Max-Bestellung ist die drittgrößte anonyme Order in Boeings Geschichte.

Am Mittwoch (9. Oktober) hat nun Airbus seine Bestellungen und Auslieferungen für September präsentiert. Der europäische Flugzeugbauer erhielt drei große Aufträge, von denen zwei schon bekannt waren: Die chinesische Leasingfirma CDB Aviation bestellte 15 Airbus A320 Neo und 65 A321 Neo. Und Cebu Pacific gab 70 A321 Neo in Auftrag.

Kurz- und Langstreckenflugzeuge

Die dritte Bestellung war dagegen noch nicht bekannt - und sie ist anonym. Sie umfasst insgesamt 85 Flugzeuge, wobei sie sowohl Kurz- als auch Langstreckenjets beinhaltet: 20 Airbus A320 Neo, 55 A321 Neo, fünf A350-900 und fünf A350-1000.

Es gibt zwei relevante Unterschied dabei, wie Boeing und Airbus ihre Bestellungen ausweisen. Zum einen gehen die öffentlich zugänglichen Daten bei Airbus nicht so weit zurück wie bei Boeing. Daher ist beim europäischen Flugzeugbauer keine Aussage dazu möglich, der wievielt größte anonyme Auftrage der Konzerngeschichte es ist.

Unterschiede bei Boeing und Airbus

Zum anderen spricht Boeing von «Unidentified customer(s)» und nennt lediglich den Monat als Zeitraum der Bestellung. So ist es nicht unwahrscheinlich, dass sich hinter einem großen anonymen Eintrag Bestellungen mehrere Airlines aus diesem Monat verbergen. Airbus - wo man von «undisclosed» spricht - weist dagegen zu jeder Bestellung ein «Date of Order» aus. Bei der großen anonymen Bestellung über 85 Flugzeuge ist dieses Datum der 5. September. Hinter diesen präzisen Angaben verbirgt sich üblicherweise ein einziger Kunde.

Selbst wenn Boeings anonyme 737-Max-Bestellung von einem einzigen Kunden kommen sollte, ist schwer einzugrenzen, wer dahinter stecken könnte. Klar ist nur, dass es sich bei 54 Jets um keine kleine Fluggesellschaft handelt. Dagegen ist es ebenso möglich, dass der Auftrag von einer großen Billigfluglinie kommt, als auch von einer Netzwerkairline.

Wer als anonymer Kunde infrage kommt

Bei Airbus ist der Kreis der Kandidaten kleiner. Denn eine Billigfluggesellschaft wird kaum neben A320 Neo und A321 Neo auch A350-Langstreckenjets ordern. Es muss sich also um eine große Fluggesellschaft mit Lang- und Kurzstreckenflotte handeln, die über die nötige Wirtschaftskraft verfügt für einen Auftrag über 75 Kurz- und 10 Langstreckenflieger.

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