Platz 18: Air New Zealand, 87,33 Prozent.

Streit bei Air New ZealandKapitän schließt Kopiloten aus

Weil es zu einer Verspätung kam, rastete ein Flugkapitän von Air New Zealand aus. Er ließ seinen Kopiloten vorübergehend nicht mehr ins Cockpit.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Am Anfang stand offenbar Frust. Der in den Fall involvierte Flugkapitän von Air New Zealand ist ganz besonders stolz auf seine Pünktlichkeit. Deshalb ging es ihm gehörig auf die Nerven, dass sein Kopilot auf Flug NZ176 von Perth nach Auckland vom 21. Mai zu einem zufälligen Alkohol- und Drogentest antreten musste. Dadurch kam es zu einer Verspätung von 13 Minuten.

Das führte offenbar zu einem heftigen Streit zwischen den beiden Piloten. Das ging soweit, dass der Flugkapitän den Kopiloten während des Fluges nicht mehr herein ließ, nachdem der kurz das Cockpit verlassen hatte. Drei Mal über eine Zeitdauer von zwei Minuten bat der Kopilot um Einlass. Doch er erhielt keine Antwort.

Piloten «haben wertvolle Lektion gelernt»

Der Rest der Crew an Bord der mit 303 Passagieren gefüllten Boeing 777-200 begann sich nun Sorgen zu machen, wie eine Sprecherin von Air New Zealand der Zeitung The New Zealand Herald erklärte. Denn zwei Minuten können auf Reiseflughöhe eine Ewigkeit sein. Am Ende gelangte der Kopilot mit einer alternativen Methode doch wieder ins Cockpit.

Der Flugkapitän erklärte später, er habe sich gerade auf eine Navigationsmarke konzentriert und gedacht, eine Flugbegleiterin wolle ins Cockpit. Die neuseeländischen Behörden leiteten eine Untersuchung des Vorfalls ein. Und die beiden Piloten wurden für eine und zwei Wochen suspendiert, außerdem müssen sie sich beraten lassen. «Sie haben eine wertvolle Lektion gelernt», so die Sprecherin. Die beiden Männer müssten besser kommunizieren.

Mehr zum Thema

ticker-air-new-zealand

Hohe Treibstoffkosten drücken Air New Zealand tief ins Minus

ticker-air-new-zealand

Air New Zealand will Passagiere innerhalb von 20 Minuten nach Anullierung umbuchen

ticker-air-new-zealand

Air New Zealand: Elektroflugzeug Alia von Beta Technologies zu klein

ticker-air-new-zealand

Air New Zealand und Air Chathams bauen Zusammenarbeit aus

Video

airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg