Besucherterrasse mit Glaswänden am BER: Überwurfschutz künftig auch in Düsseldorf.

Option GlaswändeFlughafen Düsseldorf plant Besucherterrasse ohne Sicherheitskontrolle

Der Airport Düsseldorf sucht einen Weg, um seine Besucherterrasse wiederzueröffnen und zu betreiben. Der Flughafenchef macht klar: Es geht nur mit Überwurfschutz.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Seit 2020 ist die Besucherterrasse des Flughafens Düsseldorf geschlossen. Manche Flughafenfans und Planespotter befürchten, das könnte für immer so bleiben - erst recht, seitdem vor dem einstigen Zugang zur Aussichtsplattform eine Wand hochgezogen wurde.

Lars Redeligx, Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafens, erklärt im Interview mit aeroTELEGRAPH: «In diesem Jahr war für uns die Priorität Nummer eins, die Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen zu reduzieren.» Aber auch die Besucherterrasse sei «sehr wichtig für den Flughafen», damit dieser erlebbar bleibe und Erlebnisse biete. Aber: «Die Frage ist, wie man die Besucherterrasse wirtschaftlich betreiben kann», so Redeligx.

«Man braucht dann einen Überwurfschutz»

Der Hintergrund: Bisher hat der Flughafen Düsseldorf nicht wie etwa Köln/Bonn oder Berlin Glaswände an der Terrasse installiert oder wie Stuttgart einen Zaun. Stattdessen mussten Besucher, als die Terrasse geöffnet war, durch eine Sicherheitskontrolle mit Scanner und Personal gehen, um auf die Aussichtsplattform zu gelangen. Doch das wird sich ändern.

Redeligx kündigt «eine Veränderung baulicher Art» an. «Denn in der Tat: Man braucht dann einen Überwurfschutz, um den Zugang ohne Sicherheitskontrolle anbieten zu können.» Nur so könne die Wiedereröffnung der Besucherterrasse funktionieren. Die Umsetzung sei allerdings nicht trivial. Daher gelte: «Einen Zeitpunkt können wir nicht nennen. Wir können nur sagen, wir haben den Anspruch, die Terrasse wieder zugänglich zu machen.»

Gesamtkonzept auch für angrenzende Fläche

Für die aktuell ungenutzte Fläche vor dem Zugang zur Terrasse, wo früher kleine Reisebüros waren, habe man «Ideen, was man dort im Zuge einer Neueröffnung der Terrasse als neues Erlebnis schaffen könnte», sagt Redeligx. Das müssten nicht zwingend kommerzielle Geschäfte sein. «Wir nehmen uns die Zeit, um ein Gesamtkonzept zu entwickeln.»

Mehr zum Thema

Pradeep Pinakatt (l.) und Lars Redeligx: Führen den Flughafen Düsseldorf.

«Uns fehlen in Düsseldorf im Vergleich zu früher eine Flybe, eine Easyjet oder eine Ryanair»

Flughafen Düsseldorf verpasst Ziel von 20 Millionen Reisenden

Flughafen Düsseldorf verpasst Ziel von 20 Millionen Reisenden

ticker-eurowings

Eurowings mit Düsseldorf-Rückkehr und außerplanmäßiger Paris-Landung

La-Compagnie-Chef Christian Vernet vor einem Airbus A321 Neo: Künftig folgt auch mindestens ein A321 XLR.

«Der Airbus A321 XLR wird bei La Compagnie mehr als 9600 Kilometer Reichweite haben»

Video

Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier