Bildschirmfoto 2026-07-13 um 220631

Satelliten-GateDer Flughafen Singapur erfindet das Busgate neu

Der Flughafen Singapur-Changi setzt künftig auf ein neues Konzept für Flugzeuge auf Vorfeldpositionen. Mit einem Satelliten-Gate sollen Busboarding und Busankunft komfortabler werden – für Passagiere ebenso wie für das Bodenpersonal.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Tropische Temperaturen, Gewitter, Sturm - im Winter in vielen Regionen Kälte, Schnee, Eisregen. Wer per Bus zum Flugzeug gebracht wird, ist immer zumindest kurz den Elementen ausgesetzt. In Singapur hat man sich nun daran gemacht, diese Herausforderung anzugehen. Der Flughafen hat sein erstes Satelliten-Gate eröffnet, das den Weg zwischen Terminal und Flugzeug deutlich komfortabler machen soll.

Das Konzept ist einfach: Passagiere fahren weiterhin mit dem Bus zum Flugzeug. Allerdings verbringen sie deutlich weniger Zeit im Freien. Statt direkt auf dem Vorfeld ein- oder auszusteigen, gelangen sie zunächst in ein eigenes Gebäude mit Fluggastbrücken. Von dort geht es wettergeschützt weiter. Das gilt sowohl für ankommende als auch für abfliegende Fluggäste.

Singapur stellt 60 Meter lange Rampe zur Verfügung

Besonders profitieren sollen Reisende mit eingeschränkter Mobilität. Das Gebäude verfügt über eine rund 60 Meter lange Rampe statt Treppen und erleichtert damit den Weg für Rollstuhlfahrer, Familien mit Kinderwagen, ältere Menschen und Passagiere mit Rollkoffern. Gleichzeitig entstehen bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten auf dem Vorfeld, die bislang häufig unter freiem Himmel arbeiten mussten.

So sieht es im Inneren des Gebäudes aus.

Das Satelliten-Gate soll aber nicht nur komfortabler, sondern auch nachhaltiger sein. Es wird vollständig durch Solarenergie auf dem Dach versorgt und arbeitet unabhängig vom Stromnetz. Die Klimaanlage schaltet sich automatisch anhand der Flugdaten ein, damit das Gebäude nur dann gekühlt wird, wenn tatsächlich ein Flug abgefertigt wird. Auch technische Störungen werden automatisch an Wartungsteams gemeldet.

Busboarding in Singapur wird wichtiger

In den kommenden Wochen will Changi das neue Konzept zunächst bei ausgewählten Flügen testen. Mehr als 500 Mitarbeitende wurden dafür bereits geschult. Langfristig könnten weitere Satelliten-Gates folgen. Spätestens mit der Eröffnung des neuen Terminal 5 Mitte der 2030er-Jahre dürften solche Anlagen eine immer größere Rolle spielen, wenn immer mehr Flugzeuge auf Vorfeldpositionen abgefertigt werden, schreibt der Airport in einer Mitteilung.

Die Luftfahrt steht nie still – wir auch nicht. Unser Redaktionsteam ist immer am Puls des Geschehens. Für den Preis eines Kaffees im Monat lesen Sie aeroTELEGRAPH werbefrei und sichern unabhängige Berichterstattung. Jetzt hier klicken und abonnieren

Video

Flughafen Düsseldorf U-Bahn 9
Nach sieben Jahren Bauzeit eröffnet Düsseldorf zwei neue U-Bahn-Linien. Sie binden erstmals den Flughafen an das Stadtbahnnetz der Landeshauptstadt an.
Jakob Wert
Jakob Wert
Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil