Fahrzeug mit Lasersystemen: Flughafen Basel-Mulhouse überprüft Start- und Landebahn mit neuer Technik.

Neue TechnologieMit Lasern die Piste abtasten

Der Flughafen Basel überprüft seine Start- und Landebahn mit High-Tech. Wofür Menschen 25 Nächte brauchten, schafft ein Laser-Auto jetzt in vier Stunden.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Die Start- und Landebahn des Flughafens Basel-Mulhouse wurde Anfang diesen Monats (9. September) zur Teststrecke. Als mit Anbruch der Nachtsperre ab Mitternacht der Flugbetrieb ruhte, befuhr ein ungewöhnliches Fahrzeug die Piste des Dreiländer-Flughafens. An Bord des Transporters: High-Tech-Equipment.

Mit Lasersystemen, zahlreichen Kameras und Computern ausgerüstet, vermaß der Mercedes-Testsprinter jeden Quadratzentimeter der 3,9 Kilometer langen Bahn. Zum allerersten Mal testete die Flughafengesellschaft Euroairport dabei ein System, mit denen sie fortan ihre Start- und Landebahn inspizieren wird. Allen voran wird die Technologie enorm viel Zeit sparen.

70 Kilometer pro Stunde anstatt Schritttempo

Bislang überprüften Mitarbeiter zu Fuß die Beschaffenheit der Piste und suchten dabei nach Unebenheiten. Mit Taschenlampen und Beleuchtung von Begleitfahrzeugen ausgestattet brauchten sie dafür 25 Nächte. Das neuartige Vehikel erledigt die Arbeit in vier Stunden. Mit etwa 70 Kilometer pro Stunde geht der Sprinter auf Kontrollfahrt.

Dabei entstehen detaillierte 2D- und 3D-Karten der Start- und Landebahn. Zusammen mit zwei französischen Flughäfen setzt Basel-Mulhouse die Technologie als einer der wenigen Airports weltweit ein. An dem Projekt ist auch die Flughafengesellschaft Aéroports de Paris beteiligt, sowie Frankreichs Militär- und Zivilluftfahrtbehörde.

Mehr zum Thema

Hund und Hundeführer beschnüffeln einen Getränkeautomaten:  Sie machen den BER sauber.

Kommissar Rex sucht Sprengstoff am BER

Abu Dhabi setzt Covid-19-Kampfroboter ein

Abu Dhabi setzt Covid-19-Kampfroboter ein

Blick in die Swissport-Dispositionszentrale der Coordinators.

Was es alles braucht, bis ein Flugzeug abfliegen kann

ticker-schweiz

Schweizer Flugshow: Dittinger Flugtage finden im August 2027 statt

Video

airbus a330 antarktis
Im vergangenen Dezember landete erstmals ein Airbus A330 in der Antarktis. Jetzt gibt es reichlich Einblicke ins Cockpit während dieses Fluges.
Timo Nowack
Timo Nowack
Das Wrack der Beechcraft 1900 von Satena: Liegt in schwierigem Gelände.
Im Nordosten Kolumbiens ist eine Beechcraft 1900 auf dem Weg nach Ocaña abgestürzt. Alle 15 Menschen an Bord des Flugzeuges der Staatsairline Satena kamen ums Leben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack