Heikler Auftrag an Burmas Flughäfen

Die Junta des Staates plant, seine Airports auf westliche Standards zu bringen. Helfen soll dabei ein deutsches Unternehmen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Militärregierung Burmas will die angeschlagene Wirtschaft nach vorne bringen. Dazu sollen die Frachtkapazitäten der Häfen und vor allem auch die Flughäfen des international isolierten Landes ausgebaut werden. Dies meldet die nationale Nachrichtenagentur Pyi Myanmar News. Das deutsche Unternehmen Fritz Werner Industrie-Ausrüstungen - Teil des Ferrostaal-Konzerns - wurde damit beauftragt, die Cargobereiche der Airports von Rangun, Mandalay, Pyinmana Naypydaw und Bagan zu modernisieren und erweitern.

Die Verhandlungen zwischen dem Unternehmen Fritz Werner und den Vertretern der Militärdiktatur fanden auf höchster Ebene statt. Auf burmesischer Seite waren gemäß Medienberichten Finanzminister General Hla Tun und Transportminister Nyan Tun Aung beteiligt, auf Seite des Unternehmens Geschäftsführer Jörg Gabelmann. Burma versucht seit einiger Zeit, seine Flughäfen zu modernisieren. Der in Rangun wurde im Passagierbereich ab 2003 schrittweise erweitert, in der Hauptstadt Pyinmana Naypydaw läuft noch ein ehrgeiziges Expansionsprojekt, das die Kapazität auf zehn Millionen Passagiere pro Jahr bringen soll. Westliche Fluglinien fliegen jedoch wegen den Sanktionen gegen das Land nicht nach Burma. Nur Air China, China Southern Airlines, Thai Airways, Indian Airlines, Qatar Airways, Silk Air, Malaysian Airlines, Bangkok Airways, Mandarin, Jetstar Asia, Phuket Airline, Thai Air Asia und Vietnam Airlines steuern Rangun an.

Umstrittenes Engagement

Fritz Werner ist seit den Fünfzigerjahren in Burma tätig und stellte dort gemäß Kritikern früher Waffen her. Dabei ging es um die Produktion der BA52-Maschinenpistole. Hinzu kam der Aufbau von drei Fabriken für Infanterie- und Artilleriemunition in Rangun und Prome, wie das Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit schreibt. Heute sei die Produktion gemäß Firmenangaben nur noch zivil. Dennoch verhandelt in Sachen Airports Fritz-Werner-Chef Jörg Gabelmann nun mit zwei Militärs, die auf der Sanktionsliste der EU stehen.

Video

Westjet Boeing 787
Reisende werfen der kanadischen Fluglinie vor, ihnen Entschädigungen vorzuenthalten. Der Verdacht: Wechselt Westjet im letzten Moment Flugzeuge ein, die sich bereits in der Wartung befinden, um dann den Flug zu annullieren? Eine kanadische Behörde ermittelt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies