Argentiniens Tor zur Welt ist der Flughafen Buenos Aires-Ezeiza. Der 1949 eröffnete Airport wickelt heute 85 Prozent des internationalen Flugverkehrs des Landes ab. Mehrere Modernisierungsprogramme ab den 2000er-Jahren haben die Kapazität immer weiter gesteigert. 2025 lag das Passagieraufkommen bei rund 12 Millionen Passagieren.
Im März hatte der Flughafenbetreiber eine Investition von 97 Millionen Euro zur Verbesserung des Flughafens angekündigt. Geplant ist unter anderem der Ausbau von Start- und Landebahnen, Rollwegen und Vorfeldern zur Kapazitätssteigerung. Dazu wird der benutzbare Teil der Hauptpiste 11/29 vom 24. Oktober bis 11. November von 3300 auf 1850 Meter gekürzt, weil Arbeiten an der Kreuzung mit der Nebenpiste 17/35 durchgeführt werden müssen.
Airlines passen Flugplan in Buenos Aires an
Das hat massive Auswirkungen auf den Flugverkehr, auf die Airlines unterschiedlich reagieren. Aerolíneas Argentinas legt auf den Flügen nach Rom und Madrid einen technischen Tankstopp in Rio de Janeiro ein, Iberia und Level stoppen auf den Rückflügen nach Madrid in Montevideo. Denn vollgetankt reicht die Piste in Buenos Aires während der Bauarbeiten nicht mehr.
Auch die Fluggesellschaften von Lufthansa Group passen ihre Flüge nach Buenos Aires an: Swiss setzt ihre zwei wöchentlichen Flüge zwischen São Paulo und Buenos Aires in diesem Zeitraum komplett aus, Lufthansa reduziert ihr Angebot und streicht zwischen dem 24. Oktober und 10. November einen der täglichen Flüge zwischen Frankfurt und Buenos Aires. ITA Airways senkt ihre Frequenz auf der Strecke Rom - Buenos Aires von zehn auf sieben wöchentliche Flüge, inklusive Zwischenstopp in Rio de Janeiro-Galeão.