Die Morgenstunden des 13. Januar hatten es in sich. Rund um den Flughafen Wien hatte es in der Nacht geschneit. Und am Morgen begann es zu regnen. Die Folge war Glatteis. Als Konsequenz musste der Airport der österreichischen Hauptstadt schließen - bis zum späten Vormittag. Austrian Airlines stornierte daraufhin mehr als 80 Flüge und viele der ankommenden Flieger mussten umgeleitet werden.
Während einige der Flüge ins benachbarte Ausland - etwa nach München, Frankfurt, Köln/Bonn und Venedig umgeleitet wurden, bekamen auch die südlich von Wien liegenden Regionalflughäfen Besuch von so manchem dort bislang unbekannten Flugzeugmodell.
Dreamliner in Graz, Austrian-Airlines-Parade in Klagenfurt
Wegen der Umstände wichen mehrere Flüge nach Graz aus: Dort landeten unter anderem ein Airbus A320 von Air Arabia aus Sharjah, ein Airbus A320 Neo von Austrian Airlines aus Dubai sowie eine Boeing 767-300 ER von AUA aus Washington. Auch Eva Air nutzte den rund 200 Kilometer entfernten Flughafen als Ausweichziel: Flug BR61 aus Bangkok setzte in Graz auf. Nachdem der Flughafen Wien wieder geöffnet war, flog die Boeing 787-10 weiter zu ihrem eigentlichen Ziel – und startete am Abend planmäßig zurück nach Taipeh. Diese Dreamlinerversion wie auch eine Boeing 737 Max 8-200 (von Ryanair-Tochter Malta Air) waren erstmals am Airport zu Besuch.
Ausgewichene Flugzeuge von AUA in Klagenfurt: Konnten in Wien nicht landen. Gerhard Vysochan
Auch Klagenfurt profitierte von den besseren Wetterbedingungen: Dort kamen gleich vier Flüge von Austrian Airlines an. Betroffen waren Verbindungen aus Tel Aviv (OS84), Krakau (OS684), Belgrad (OS726) und Sofia (OS780). Die Passagiere wurden nach der Landung per Bus nach Wien weitergebracht. Ab 11.00 Uhr nahm der Flughafen Wien den regulären Flugbetrieb wieder in vollem Umfang auf.
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