Die Boeing 787-10 von Eva Air in Graz: Ungewöhnlicher Besuch.

Graz und KlagenfurtGlatteis in Wien bescherte österreichischen Regionalflughäfen Premieren und rare Besuche

Mehr als 80 gestrichene Flüge und zahlreiche Umleitungen in Wien bedeuteten seltene Besuche in Graz und Klagenfurt: Das winterliche Chaos bescherte Flugzeugfans an österreichischen Regionalflughäfen einen Tag, den sie so schnell nicht vergessen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die Morgenstunden des 13. Januar hatten es in sich. Rund um den Flughafen Wien hatte es in der Nacht geschneit. Und am Morgen begann es zu regnen. Die Folge war Glatteis. Als Konsequenz musste der Airport der österreichischen Hauptstadt schließen - bis zum späten Vormittag. Austrian Airlines stornierte daraufhin mehr als 80 Flüge und viele der ankommenden Flieger mussten umgeleitet werden.

Während einige der Flüge ins benachbarte Ausland - etwa nach München, Frankfurt, Köln/Bonn und Venedig umgeleitet wurden, bekamen auch die südlich von Wien liegenden Regionalflughäfen Besuch von so manchem dort bislang unbekannten Flugzeugmodell.

Dreamliner in Graz, Austrian-Airlines-Parade in Klagenfurt

Wegen der Umstände wichen mehrere Flüge nach Graz aus: Dort landeten unter anderem ein Airbus A320 von Air Arabia aus Sharjah, ein Airbus A320 Neo von Austrian Airlines aus Dubai sowie eine Boeing 767-300 ER von AUA aus Washington. Auch Eva Air nutzte den rund 200 Kilometer entfernten Flughafen als Ausweichziel: Flug BR61 aus Bangkok setzte in Graz auf. Nachdem der Flughafen Wien wieder geöffnet war, flog die Boeing 787-10 weiter zu ihrem eigentlichen Ziel – und startete am Abend planmäßig zurück nach Taipeh. Diese Dreamlinerversion wie auch eine Boeing 737 Max 8-200 (von Ryanair-Tochter Malta Air) waren erstmals am Airport zu Besuch.

Ausgewichene Flugzeuge von AUA in Klagenfurt: Konnten in Wien nicht landen.

Auch Klagenfurt profitierte von den besseren Wetterbedingungen: Dort kamen gleich vier Flüge von Austrian Airlines an. Betroffen waren Verbindungen aus Tel Aviv (OS84), Krakau (OS684), Belgrad (OS726) und Sofia (OS780). Die Passagiere wurden nach der Landung per Bus nach Wien weitergebracht. Ab 11.00 Uhr nahm der Flughafen Wien den regulären Flugbetrieb wieder in vollem Umfang auf.

Schön, dass Sie hier sind! Unsere Redaktion kennt die Branche, ihre Akteure und Zahlen – seit vielen Jahren. Wenn Sie uns unterstützen wollen, zahlen Sie weniger als für ein Getränk am Flughafen. Zudem lesen Sie werbefrei und stärken die unabhängige Berichterstattung. Jeder Beitrag zählt. Jetzt hier klicken und abonnieren

Mehr zum Thema

Flughafen Wien: Der Airport soll von Hackern angegriffen worden sein.

Hacker erpressen den Flughafen Wien - doch wie echt ist der Angriff?

Leonardo Smart Hotel Vienna Airport: Viel Holz vor der Hütte.

Nun bekommt der Flughafen Wien doch noch sein drittes Hotel - und was für eines

ticker-air-france

Air France feiert 60 Jahre Direktflüge zwischen Wien und Paris

Airbus A350 von China Airlines in Wien: Die Fluglinie plant einen Ausbau.

China Airlines will in Österreich wachsen - doch etwas bremst die Fluggesellschaft

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies