Die Lage im Nahen Osten bleibt angespannt – doch langsam kehrt zumindest ein Stück Normalität in den Flugverkehr zurück. Qatar Airways fährt den Betrieb am Drehkreuz Doha wieder hoch. Seit dem 18. März nimmt die Airline schrittweise wieder reguläre Linienflüge auf und erlaubt erstmals seit Ende Februar wieder Umsteigeverbindungen über den Hamad International Airport.
Geplant waren zunächst rund 180 Abflüge an einem Tag, tatsächlich wurden kurzfristig jedoch nur 43 durchgeführt. Der Grund: Der Luftraum ist weiterhin stark eingeschränkt, Flüge dürfen nur über wenige freigegebene Korridore stattfinden.
Flughafen Doha sperrt den gelben Riesenteddy
Am Flughafen selbst wirkt vieles normal. Geschäfte, Restaurants und Duty-Free-Bereiche sind geöffnet, die Terminals füllen sich langsam wieder. Doch ganz ohne sichtbare Auswirkungen bleibt die Sicherheitslage nicht. Das bekannteste Wahrzeichen des Flughafens – der riesige gelbe Teddybär im zentralen Terminal – ist derzeit abgesperrt, berichtet das Portal PYOK. Der Grund liegt offenbar in Sicherheitsüberlegungen: Die Skulptur steht unter einer großen Glasfläche, die im Fall von Angriffen ein Risiko darstellen könnte.
Gleichzeitig bereitet sich Qatar Airways offenbar auch auf eine länger anhaltende Krise vor. Mehrere Langstreckenflugzeuge wurden bereits zur Einlagerung nach Spanien gebracht. Wie sich der Flugplan in den kommenden Wochen entwickelt, hängt damit weiterhin stark von der militärischen Lage in der Region ab.