ÜberschwemmungEmirates muss Check-in in Dubai einstellen

Die Überschwemmungen im Emirat haben noch immer Folgen. Emirates muss das Check-in am Dubai International Airport schließen. Und am Flughafen wird der Platz knapp.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Vom Montagabend bis am Dienstagabend fiel in Dubai so viel Regen wie sonst in anderthalb Jahren. 149 Millimeter pro Quadratmeter prasselten innerhalb von wenigen Stunden auf die Stadt in der Wüste nieder. Häuser, Einkaufszentren, U-Bahn-Stationen, Straßen und Flughäfen wurden überflutet.

Und schnell wird das Wetter nicht besser. Für Mittwoch (17. April) meldet das National Center of Meteorology der Vereinigten Arabischen Emirate: «Teilweise bewölkt im Allgemeinen und bewölkt mit Niederschlag über einigen Küstengebieten». Das stellt den Dubai International Airport vor Probleme. Bereits am Dienstag hatte er wegen Überflutung seinen Betrieb für 25 Minuten einstellen müssen, zahlreiche Flüge wurden annulliert, andere umgeleitet. Doch damit war es noch nicht vorbei.

Mitarbeitende und Passagiere kommen nicht zum Flughafen

Noch immer steht Wasser auf dem Vorfeld des größten Flughafens des Emirats. Und weil deshalb viele Flüge ausfallen oder verschoben werden, wird der Platz knapp. «Wir müssen eine strikte ‹One-in-Out›-Philosophie verfolgen, weil es keinen Platz gibt, um die ankommenden und abfliegenden Flugzeuge zu parken», sagte Chef Paul Griffiths dem Radiosender Dubai Eye. Der Flughafen kann also nur einen neuen Flieger empfangen, wenn ein anderer abfliegt. Am Dubai World Central Airport sei die Lage ähnlich, da viele Flüge dorthin umgeleitet worden seien, so Griffiths.

Darauf reagiert jetzt die Heimatairline. Emirates stellt den Check-in morgens um 8 Uhr für alle abfliegenden Flüge ein. Die Maßnahme gilt vorerst bis Mitternacht. Die schlechten Wetter- und Straßenbedingungen führten zu betrieblichen Problemen, erklärte sie. Dabei geht es nicht nur um die Situation am Dubai International Airport selbst. Mitunter können auch Angestellte nicht zum Flughafen gelangen, weil die Straßen überflutet sind.

Flughafen rät vor Anreise ab

Fluggäste, die in Dubai ankämen und sich bereits im Transit befänden, würden weiterhin abgefertigt, so Emirates. Sie müssten aber mit Verspätungen rechnen. Flydubai hatte am Dienstagabend bis zum Mittwochmorgen alle Flüge annulliert. Inzwischen finden sie wieder statt. Es kommt allerdings zu Verspätungen.

Der Dubai International Airport rät Reisenden allerdings, nicht zum Flughafen zu kommen, es sei denn, es sei unbedingt notwendig. «Es kommt weiterhin zu Verspätungen und Umleitungen von Flügen», teilt er mit. Man arbeite hart daran, «den Betrieb unter sehr schwierigen Bedingungen so schnell wie möglich wieder aufzunehmen».

Mehr zum Thema

Flughafen Dubai muss wegen Überflutung schließen

Flughafen Dubai muss wegen Überflutung schließen

Flughafen Auckland unter Wasser - Terminal geschlossen

Flughafen Auckland unter Wasser - Terminal geschlossen

Flut dringt in Flughafen Newark ein

Flut dringt in Flughafen Newark ein

ticker-emirates

Emirates verschenkt Hotelübernachtungen in Dubai

Video

Der weltgrößte Papierflieger: Er flog über 59 Meter.
Papierflieger kennt jedes Kind. Doch dieses Exemplar sprengt alle Dimensionen: Mit mehr als 20 Metern Spannweite und einem Flug über 59 Meter hat ein Team aus Italien den Weltrekord für das größte flugfähige Papierflugzeug geholt - und Deutschland entthront.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Electra aero: So soll das Regionalflugzeug aussehen.
Der erfolgreiche Testflug des Kurzstartflugzeugs EL2 ist für Electra Aero nur der Anfang. Das Unternehmen entwickelt bereits ein deutlich größeres Verkehrsflugzeug für 100 Passagiere, das dank eines ungewöhnlichen Antriebskonzepts sehr effizient fliegen soll.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
bundeswehr luftwaffe airbus a400 m venezuela hilfe 02
Die deutsche Luftwaffe schickt Airbus A400 M nach Venezuela, um nach den verheerenden Erdbeben dort zu helfen. Auch kommerzielle Fluglinien stellen Flugzeuge zur Verfügung - so etwa Vietnam Airlines oder Iberia.
Timo Nowack
Timo Nowack