Flughafen Don Mueang: Hauptsächlich chinesische Touristen.

Chinas Gesetz trifft Don Mueang

China will Bürger vor Abzocke auf Auslandsreisen schützen. Das Ausbleiben der Chinesen führte zu einem massiven Einbruch der Ankünfte in Thailand.

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85 Prozent aller internationalen Touristen, die an Bangkoks Don Mueang Airport landen, kommen aus China. Die Reisenden aus der Volksrepublik sind auch allgemein die wichtigste und größte Touristengruppe für Thailand. Doch ausgerechnet die bleibt nun dem Land zunehmend fern. In den vergangenen Wochen brachen die Ankünfte von Bürgern Chinas in Bangkok um ganze 30 Prozent ein.

Mit den politischen Unruhen im Land habe der Einbruch nichts zu tun, so Chaturongkapon Sodmanee, Direktor des Flughafens Don Mueang. Die meisten der abgesagten Reisen seien vor dem Ausbruch der Proteste gebucht worden. Er sieht nur einen Grund, berichtet die Zeitung Bangkok Post: Eine Gesetzesänderung in China.

Kampf gegen die «Zero-Dollar-Tours»

Neuerdings dürfen Reisebüros keine so genannten «Zero-Dollar-Tours» mehr anbieten. Bei diesen sehr billigen Pauschalreisen setzen die Veranstalter voll darauf, dass die Touristen während der Reise teure Zusatzeinkäufe tätigen. Zum Teil werden sie fast dazu gezwungen. Die Charterflüge, mit denen diese Reisegruppen in Thailand und dort vor allem am Flughafen Don Mueang ankamen, fallen nun weg.

Und dennoch ist man in Don Mueang optimistisch, dass sich die Touristenzahlen in den nächsten sechs Monaten wieder erholen. Dabei hofft Direktor Sodmanee, dass Pläne der Regierung, chinesischen Touristen visumsfreie Aufenthalte für 15 Tage zu gewähren, durchkommen.

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