Aktivistinnen der Letzten Generation: kleben in Köln.

Flughafen geschlossenAktivisten klebten auf der Piste am Flughafen Köln/Bonn

Klimaaktivistinnen und -aktivisten führen an mehreren Flughäfen weltweit Protestaktionen durch. Auch Köln/Bonn ist betroffen. Inzwischen konnte der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden.

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Am Flughafen Köln/Bonn mussten am Mittwochmorgen (24. Juli) Flüge eingestellt werden. Der Grund: Aktivistinnen der Gruppe Letzte Generation haben sich auf der Piste des Flughafens festgeklebt

«Unbefugte haben sich am Mittwochmorgen Zutritt zum Sicherheitsbereich des Flughafens Köln/Bonn verschafft. Der Flugbetrieb ist aufgrund des Polizeieinsatzes derzeit eingestellt», schreibt der Flughafen auf Twitter.

Um 9:15 Uhr wurde der Polizeieinsatz beendet und der Flughafen konnte den Flugbetrieb wieder aufnehmen. Es sei aber noch den ganzen Tag mit Ausfällen und Verspätungen zu rechnen. Reisende sollen sich laut dem Airport bei ihrer Fluggesellschaft über den Flugstatus erkundigen.

Auch Finnland und Norwegen betroffen

31 Flüge (15 Starts, 16 Landungen) konnten nicht stattfinden (Stand: 13:45 Uhr), sechs mussten umgeleitet werden. Dazu kommt es zu Verspätungen. Auch im weiteren Tagesverlauf muss mit Beeinträchtigungen gerechnet werden. Der Flughafen erwartete am Mittwoch knapp 38.000 Fluggäste.

Insgesamt sollte die Aktion laut der Gruppe an zehn Flughäfen weltweit stattfinden, organisiert von der Gruppe Oil Kills. So hatten Aktivisten am Morgen ebenfalls die Sicherheitskontrollen am Flughafen Helsinki blockiert. Auch am Flughafen Oslo haben sich Menschen auf die Piste geklebt.

In Barcelona verhindert

In Barcelona war ofenbar ebenfalls eine Protestaktion geplant. Die wurde aber von der Polizei verhindert, schreibt Oil Kills bei Twitter.

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