Landepiste vom Hauptstadt-Flughafen von Vanuatu:  Fluggesellschaften weigern sich, Port Vila anzufliegen.

SicherheitsbedenkenAirlines weigern sich, in Vanuatu zu landen

Der Zustand der Landebahn am internationalen Flughafen Bauerfield in Port Vila macht einigen Airlines Sorgen. Air New Zealand, Virgin und Qantas boykottieren den Flughafen bis auf Weiteres.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Warnungen hat es offenbar gegeben. Gleich zwei Airlines beschwerten sich über die Zustände am Flughafen von Port Vila in Vanuatu. Die Leitung des Bauerfield International Airports hat es offenbar nicht geschafft, dem Wunsch nach einer Verbesserung nachzukommen. Nun haben Air New Zealand und Qantas laut Australian Aviation ihre Konsequenzen gezogen. Beide stellen den Flugverkehr an den Bauerfield International Airport per sofort ein.

«Der Zustand der Landebahn in Port Vila hat sich zunehmend verschlechtert. Die Entscheidung den Flugverkehr einzustellen, ist uns aber schwer gefallen», sagt Air New Zealand Manager Stephen Hunt in einem Statement. Air-NZ-Flüge werden zurückerstattet oder die Kunden erhalten die Möglichkeit, ihre Reise auf eine andere pazifische Insel umzubuchen.

Qantas-Flüge ab sofort gestrichen

Auch Qantas cancelte alle Flüge zur Insel: «Bis auf weiteres werden unsere Passagiere nicht mehr nach Port Vila befördert», so ein Statement auf ihrer Webseite.

Auch Virgin Australia fliegt nicht mehr nach Vanuatu. Virgin schickte dafür extra ihr geschultes Personal an den Flughafen, um den Zustand der Landebahn zu prüfen und kam zum Schluss, dass ihre Boeing 737-800-Maschinen offenbar nicht mehr sicher auf der Piste landen können. Die Sicherheit bei Virgin sei höchste Priorität und Passagiere und Crewmitglieder dürften zu keinem Punkt einem Risiko ausgesetzt werden, so Virgin Australia.

Sicherheitsprogramm erarbeitet

Air Vanuatu fliegt weiter. Die Fluggesellschaft erarbeitet zusammen mit dem Flughafen ein Sicherheitspapier mit Plänen für permanente Renovierungen der Start- und Landebahn. «Dazu gehören tägliches Fegen der Landepiste, regelmäßige Kontrollen und ein 200 Meter langes Stück Landebahn, welches sofort repariert werden muss», so der Pressesprecher von Air Vanuatu.

Mehr zum Thema

ticker-qantas

Vergleich: Qantas zahlt 105 Millionen Dollar wegen Flugguthaben aus Pandemie

ticker-qantas

Qantas erhöht internationale Ticketpreise wegen steigender Treibstoffkosten

ticker-qantas

Qantas baut Vielfliegerprogramm grundlegend um

ticker-qantas

Qantas fliegt neu nach Las Vegas

Video

santa monica douglas dc 3 monument
Er ist mehr als 100 Jahre alt, doch Ende 2028 wird er schließen. Der Flughafen Santa Monica in Kalifornien war zwar nie ein großer Verkehrsflughafen, aber dennoch historisch bedeutsam.
Timo Nowack
Timo Nowack
wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack
michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack