Flieger von Emirates: Internationale Airlines stoppen ihre Flüge nach Sanaa.

Flughafen SanaaAirlines stoppen Flüge in den Jemen

Jemen lockt wegen seiner Schönheit viele Touristen an. Doch die Sicherheitslage hat sich dramatisch verschlechtert. Darauf reagieren nun Emirates und Co.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Die Kämpfe zwischen schiitischen Huthi-Rebellen und der Armee in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa sind eskaliert. Mindestens 75 Menschen sollen in den vergangenen Tagen gestorben sein, einige Quellen berichten sogar von deutlich mehr. Die Rebellen nahmen auch zwei Kontrollpunkte des Militärs in der Nähe des Flughafens ein, berichtet die Deutsche Welle. Der Luftverkehr kam zum Erliegen, ausländische Airlines strichen ihre Verbindungen.

Der Jemen gilt als eines der risikoreichsten Touristenziele weltweit. Entführungen sind keine Seltenheit: Seit Mitte der 90er-Jahre wurden mehr als 200 Ausländer entführt, um Lösegeld oder politische Zugeständnisse zu erpressen. Das Auswärtige Amt hat eine Reisewarnung für den Jemen veröffentlicht und rät von einem Besuch ab.

Klassische orientalische Architektur

Die Hauptstadt Sanaa gilt aber aufgrund ihrer klassisch orientalischen Architektur als eine der schönsten Städte der islamischen Welt. Touristische Ziele sind zudem die Medina von Zabid, die historische Stadt Tarim, die historische Hauptstadt Schibam und die Ausgrabungen von Baraqisch. Auch die abwechslungsreiche Landschaft mit Bergen, Küsten, Wüsten und riesigen Wadis fasziniert.

Doch nun stoppten diverse Fluggesellschaften ihre Flüge nach Sanaa. Unter den Airlines, welche ihren Service einstellten, gehören Etihad und Emirates. Sie halten die Sicherheitslage für zu schlecht.

Mehr zum Thema

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.

Airbus A340 aus dem Iran landet an seit zehn Jahren gesperrtem Flughafen

ticker-yemen

Jemen schließt nach Angriff auf Sanaa alle Flughäfen

Der letzte Airbus A320 der Nord-Fraktion von Yemenia: Nur noch Schutt und Asche.

30 Minuten nachdem der Airbus A320 landete, war er komplett zerstört

Verkehrsströme: Der Dienst Radarbox zeigt die Flugbewegungen in der Region, hier am 28. November 2024 gegen 11:20 Uhr mitteleuropäische Zeit.

Die wichtigsten Nahost-Flugrouten und ihre Risiken

Video

airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg