Flieger von Emirates: Internationale Airlines stoppen ihre Flüge nach Sanaa.

Flughafen SanaaAirlines stoppen Flüge in den Jemen

Jemen lockt wegen seiner Schönheit viele Touristen an. Doch die Sicherheitslage hat sich dramatisch verschlechtert. Darauf reagieren nun Emirates und Co.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Die Kämpfe zwischen schiitischen Huthi-Rebellen und der Armee in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa sind eskaliert. Mindestens 75 Menschen sollen in den vergangenen Tagen gestorben sein, einige Quellen berichten sogar von deutlich mehr. Die Rebellen nahmen auch zwei Kontrollpunkte des Militärs in der Nähe des Flughafens ein, berichtet die Deutsche Welle. Der Luftverkehr kam zum Erliegen, ausländische Airlines strichen ihre Verbindungen.

Der Jemen gilt als eines der risikoreichsten Touristenziele weltweit. Entführungen sind keine Seltenheit: Seit Mitte der 90er-Jahre wurden mehr als 200 Ausländer entführt, um Lösegeld oder politische Zugeständnisse zu erpressen. Das Auswärtige Amt hat eine Reisewarnung für den Jemen veröffentlicht und rät von einem Besuch ab.

Klassische orientalische Architektur

Die Hauptstadt Sanaa gilt aber aufgrund ihrer klassisch orientalischen Architektur als eine der schönsten Städte der islamischen Welt. Touristische Ziele sind zudem die Medina von Zabid, die historische Stadt Tarim, die historische Hauptstadt Schibam und die Ausgrabungen von Baraqisch. Auch die abwechslungsreiche Landschaft mit Bergen, Küsten, Wüsten und riesigen Wadis fasziniert.

Doch nun stoppten diverse Fluggesellschaften ihre Flüge nach Sanaa. Unter den Airlines, welche ihren Service einstellten, gehören Etihad und Emirates. Sie halten die Sicherheitslage für zu schlecht.

Mehr zum Thema

Der letzte Airbus A320 der Nord-Fraktion von Yemenia: Nur noch Schutt und Asche.

30 Minuten nachdem der Airbus A320 landete, war er komplett zerstört

Verkehrsströme: Der Dienst Radarbox zeigt die Flugbewegungen in der Region, hier am 28. November 2024 gegen 11:20 Uhr mitteleuropäische Zeit.

Die wichtigsten Nahost-Flugrouten und ihre Risiken

Airbus A320 von Yemenia: Die Airline aus dem Yemen soll noch in diesem Quartal Konkurrenz bekommen.

Zwei neue Airlines für das Armenhaus der arabischen Welt

Airbus A320 von Yemenia: Dieses Flugzeug führte erstmals wieder Flüge nach Sanaa durch.

Erstmals seit sechs Jahren Flüge in Jemens Hauptstadt

Video

Das Wrack der Beechcraft 1900 von Satena: Liegt in schwierigem Gelände.
Im Nordosten Kolumbiens ist eine Beechcraft 1900 auf dem Weg nach Ocaña abgestürzt. Alle 15 Menschen an Bord des Flugzeuges der Staatsairline Satena kamen ums Leben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca