Flieger von Lufthansa: Doch näher bei den Golf-Konkurrenten?

ZusatzgebührenPassagiere sparen dank Lufthansa-Panne

Wer mit Paypal oder Firmenkreditkarte einen Flug bucht, zahlt eigentlich drauf. Durch technische Probleme fällt die Zusatzgebühr bei Lufthansa zurzeit jedoch weg.

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Es ist erfreulich für Verbraucher: Seit dem 13. Januar sind aufgrund einer EU-Richtlinie Zusatzgebühren für gängige Zahlungsmittel wie Überweisungen, Lastschriften und Kreditkarten in Deutschland verboten. Davon profitieren auch Flugreisende. So verlangten zum Beispiel Lufthansa und ihre Töchter zuvor noch einen Aufschlag von 1,65 Prozent des Ticketpreises und maximal 25 Euro, wenn der Kunde mit der Kreditkarte zahlte. Das ist nun nicht mehr erlaubt.

Allerdings gibt es Ausnahmen: Bei Firmenkreditkarten und weniger verbreiteten Anbietern wie American Express sind die Gebühren namens OPC (für Optional Payment Charge) weiterhin erlaubt. Das gilt auch für den beliebten Online-Bezahldienst Paypal. Bei der Umsetzung der neuen Gebührenstruktur hat Lufthansa allerdings Probleme. Und das führt vorübergehend zu einer völligen Gebührenfreiheit.

Noch mehrere Wochen

Obwohl bereits vor vielen Monaten mit der Vorbereitung begonnen worden sei, sehe man sich aktuell auf den eigenen Vertriebskanälen wie der Webseite mit «technischen Herausforderungen konfrontiert», teilte Lufthansa gegenüber der Zeitung Die Welt mit. Darum fällt im Moment für keine Zahlungsart eine Zusatzgebühr an. Und so können sich Nutzer von Paypal und Co. wohl auch noch einige Wochen freuen. Denn Lufthansa kündigt an, die Gebühren erst «voraussichtlich ab Mitte März 2018» wieder erheben zu können.

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