Start am Flughafen Altenrhein: Gewisse Passagiere zahlen nur so viel, wie sie wollen.

People‘s ViennalinePassagiere bestimmen den Ticketpreis selber

Die Regionalfluglinie People‘s Viennaline übergibt die Preisgestaltung den Kunden. Sie sollen selber bestimmen, wie viel ihr Flug kostet. Sie hat vorgesorgt, dass das nicht ausartet.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

4,99 Euro. So wenig kann mitunter ein einfaches Flugticket innerhalb von Europa kosten. Doch nun könnte es noch billiger werden, zumindest für die ultimativen Pfennigfuchser unter den Passagieren. Die Regionalairline People‘s Viennaline lässt Reisende bis Ende der Sommersaison auf bestimmten Flügen den Preis selber bestimmen. Es gibt keine Mindestvorgaben.

Dass nun alle nur noch 1 Cent zahlen werden, das glaubt man bei People‘s Viennaline nicht. Kunden sollen mit der Aktion im Gegenteil dazu angeregt werden, «wieder über die Wertigkeit einer Leistung nachzudenken, in dem sie selber aktiv den Prozess der Preisgestaltung übernehmen müssen», so die Fluggesellschaft. «Wir sind überzeugt, dass der menschliche Sinn für uneigennütziges Handeln durch Marktliberalisierung und Globalisierung mit dem damit verbundenen Preiszerfall lediglich verschüttet wurde. Muss der Kunde selber über den Wert einer Leistung nachdenken, wird diese Eigenschaft reaktiviert», prophezeit Geschäftsführer Daniel Steffen.

Eine Art Standby-Tarif

Dass bei der Aktion nicht nur Geiz geil ist, dafür hat die Fluggesellschaft vorgesorgt. Sie gilt nur für die Mittagsflüge von Altenrhein nach Wien (PE 104) und zurück (PE103). Zudem kann man nicht reservieren, sondern muss eine Stunde vor Abflug die Tickets zum selbst bestimmten Preis am Schalter am Flughafen kaufen. Es ist also eine Art Standby-Tarif. Ihre Motivation? Die Flüge besser auslasten.

People's Viennaline ist die Fluggesellschaft des Flughafens St. Gallen Altenrhein. Sie betreibt mit einer Embraer E170 vor allem die Strecke nach Wien, expandiert aber in letzter Zeit zunehmend auch mit weiteren Destinationen, die für Reisebüros angeflogen werden, aber teilweise auch direkt buchbar sind. Kürzlich gab sie zudem bekannt, künftig von Altenrhein via Friedrichshafen nach Köln fliegen zu wollen.

Mehr zum Thema

Kontrollturm in Zürich: Es kam erneut zu einer STörung bei Skyguide.

Erneut Panne bei Flugsicherung: Schweiz muss große Teile des Luftraums schließen

ticker-schweiz

Schweizer Parlament will Betriebszeiten der Landesflughäfen gesetzlich absichern

ticker-schweiz

Ausstellung «Phantastische Flugobjekte» startet in Luzern

ticker-schweiz

Studie: Schweizerinnen und Schweizer stehen hinter Luftfahrt

Video

Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack