Der IATA-Prototyp des futuristischen Sicherheitschecks

Mit Würde durch den Checkpoint

Der Weltluftfahrtverband hat den "Checkpoint der Zukunft" vorgestellt. Den Passagieren soll er einigen Stress ersparen.

Top-Jobs

Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Jeder Fluggast hat sich schon einmal darüber geärgert: Erst die ewig lange Schlange vor dem Sicherheitscheck, dann kommt man endlich dran und zu allem Überfluss piepst es bei der dritten Runde durch die Schleuse immer noch. Also: Schuhe aus und abtasten lassen.

Der Weltverband der Fluggesellschaften, die International Air Travel Association (IATA), hat Angst, dass diese Prozedur Reisende abschreckt und diese sich in Zukunft lieber in den Zug, das Auto oder aufs Schiff begeben.

In Singapur hat die IATA daher jetzt den "Checkpoint der Zukunft" vorgestellt: Mit Jacke, Gürtel, Schuhen angezogen und dem Handgepäck in der Hand können die Passagiere ganz gemütlich durch die Kontrollstation spazieren.

Drei Sicherheitsstufen

Der Checkpoint-Prototyp besteht aus drei Röhren, durch die die Reisenden schreiten - je nach vorheriger Sicherheitseinstufung. Die wird anhand des Reisepasses bestimmt. Die Sicherheitsstufen sind "Vielflieger", "Normal" und "erhöhte Sicherheitsstufe". Um es als Vielflieger in die Expressschlange zu schaffen, müsste man sich einmalig einem tieferen "Background-Check" unterziehen. Dann sind die Reisenden in einer Datenbank registriert und können durch den schnellen Kanal, in dem im Vorbeigehen lediglich nach Metallgegenständen und Flüssigkeiten gesucht wird.

In den anderen Kanälen sind die Untersuchungen strenger - aber immer noch automatisch. "Der Checkpoint ermöglicht den Fluggästen, mit Würde die Sicherheitskontrollen zu passieren", so IATA-Direktor Giovanni Bisignani bei der Präsentation des Konzeptes - "Ganz ohne Grapschen". Bis ein solches System einsetzbar sei, könnten laut IATA allerdings noch fünf Jahre vergehen.

Video

Bildschirmfoto 2026-05-01 um 164538
Am Flughafen São Paulo-Congonhas kamen eine landende Boeing 737 und eine startende Embraer E2 sich extrem nahe, so nahe, dass das Kollisionswarnsystem Alarm schlug. Der Jet von Gol und der Jet von Azul näherten sich entlang der Piste bis auf 22 Meter an.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 727 landet am 28. April am Flughafen Doncaster Sheffield: Es war die erste Landung eines großen Flugzeugs seit 2022.
Vier Jahre lang lag der britische Flughafen im Dornröschenschlaf. Jetzt soll er wieder Flüge bekommen. Die erste Landung am Flughafen Doncaster/Sheffield absolvierte aber ein Oldie.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Es wird gearbeitet am FLughafen Basel/Mulhouse.
Am Euro Airport steht das Herz des Flugbetriebs still: Für 36 Tage wird die Hauptpiste komplett erneuert. Wo sonst Jets im Minutentakt starten und landen, dominieren nun Baumaschinen. Ein Besuch am Flughafen Basel/Mulhouse/Freiburg im Ausnahmezustand.
Luca La Rocca
Luca La Rocca