Auf den Flügen E-Mails schreiben und seinen Facebook-Status updaten: Das  gehört bis im Jahr 2020 laut einer Studie zum Flugalltag.

WifiLowcost-Airlines fördern W-Lan an Bord

Internet über den Wolken soll bis im Jahr 2020 in mehr als 10.000 Flugzeugen Standard sein. Das sind drei Mal mehr als heute. Dafür sorgen vor allem die Billigairlines.

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Für viele ist es schon fast unerträglich, ein paar Stunden offline sein zu müssen. Sie können keine Infos recherchieren, keine E-Mails beantworten und bekommen keine News mit. Derlei Menschen leiden heute auf Flügen. Doch das Problem könnte bald der Vergangenheit angehören. Laut einer Umfrage von Juniper werden ausgerechnet Billigairlines dafür sorgen.

Bis 2020 werden vor allem die Lowcost-Gesellschaften Wifi an Bord fördern. Die Flotte der mit W-Lan ausgestatteten Flugzeuge wird dann 10.400 Flugzeuge umfassen. Das sind drei Mal so viele wie heute. Gerade mal 3200 Flugzeuge bieten ihren Kunden zurzeit Internet über den Wolken an.

Neuer Trend bringt auch Risiken mit sich

Die Juniper-Studiezeigt, dass sich die sinkenden Preise von Wifi-Lösungen positiv auf die Bereitschaft der Airlines auswirken – vor allem bei für Low-Cost-Airlines. Der Trend geht laut den Autoren auch immer mehr dazu, dass jeder Passagier seine eigenen Geräte ins Flugzeug mitbringt. Somit kann die Airline an eigenen Unterhaltungselektronik sparen, was sich preislich und auch im Gewicht des Flugzeuges bemerkbar macht.

Der BYOD-Trend («Bring your own device») bringt laut Studie aber auch mehr Sicherheitsrisiken mit sich. So haben laut Studienleiter Gareth Owen die Fluggesellschaften nur wenig Kontrolle über die mitgebrachten Geräte der Passagiere. «Gerade Hacker die sich in das Bord-Steuerungssystem der Maschinen im Cockpit einwählen wollen, sind potenziell ein großes Risiko mit verheerenden Folgen», warnt er.

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