Das Konzept Glassafe der italienische Firma Avio Interiors: Sie schirmt Sitznachbarn auf Kopfhöhe voneinander ab.

Corona-FolgenFlugzeugsitze, die besser vor Ansteckung schützen

Schutz vor Tröpfcheninfektion: Ein italienischer Sitzhersteller will Passagiere im Flugzeug voneinander abschirmen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Kunststoffscheiben helfen in Corona-Zeiten Menschen, sich vor einer Ansteckung zu schützen. Die durchsichtigen Schutzvorrichtungen sind inzwischen vielerorts installiert - an Supermarktkassen, beim Bäcker oder auch beim Imbiss an der Ecke. Klein, dünn und biegsam sieht man sie aber auch vor den Gesichtern von Ärztinnen und Pflegern im Krankenhaus oder mitunter bei Flugbegleitern.

Die italienische Firma Avio Interiors will Kunststoffschirme auch für Flugzeugsitze anbieten. Eine von zwei Ideen trägt den Namen Glassafe. Es handelt sich um eine Art Haube, die sich nachträglich an Sitzen anbringen lässt und die Passagiere auf Kopfhöhe von ihren Sitznachbarn trennt. Der Sitzhersteller erklärt, die Schutzschirme könnten undurchsichtig sein oder in verschiedenen Abstufungen transparent.

Mittelsitz nach hinten ausgerichtet

Glassafe könnte sich für Fluggesellschaften anbieten, wenn sie schnell und ohne großen Aufwand etwas zum Schutz ihrer Passagiere tun wollen. Die Vorrichtungen haben den Vorteil, dass sie schnell abmontiert werden können und sich - zum Beispiel bei einer erneuten Krankheitswelle - auch schnell wieder anbringen lassen. Allerdings würden die Schutzschirme auch zusätzlichen Reinigungsbedarf mit sich bringen und zusätzliches Gewicht darstellen.

Avio Interiors hat aber auch eine grundlegendere Idee. Sie heißt Janus, benannt nach dem doppelköpfigen römischen Gott. Es handelt sich um eine Sitzreihe, bei der die beiden äußeren Sitze nach vorne ausgerichtet sind, der mittlere Sitz aber nach hinten. Bei diesem Konzept trennt Kunststoff die Sitznachbarn komplett und nicht nur auf Kopfhöhe.

Auch Stehsitz stammt von Avio Interiors

Bisher handelt es sich bei Glassafe und Janus nur um Entwürfe, mit denen Avio Interiors potenzielle Kunden begeistern will. In der Produktübersicht des Sitzherstellers tauchen sie noch nicht auf.

Sehen Sie Glassafe und Janus in der oben stehenden Bildergalerie.

[pinpoll id=93535]

Mehr zum Thema

Fluglinien wollen mit Maskenpflicht zurückkehren

Fluglinien wollen mit Maskenpflicht zurückkehren

Die Premium Economy heißt offiziell Extra Comfort und unterscheidet sich von der Economy durch einen um 5 Zoll größeren Sitzabstand von 36 Zoll oder 91 Zentimetern. Zudem stehen USB-Anschlüsse und Steckdosen zur Verfügung.

Bleiben Mittelsitze nach dem Neustart frei?

Interspace-Sitz von Universal Movement: Die Seitenflügel lassen sich aus der Rückenlehne heraus klappen.

Lässt dieser Sitz Economy-Passagiere besser schlafen?

Produktion bei Recaro: Weltkonzern mit Sitz in Schwäbisch Hall.

Wie Recaro Sitze baut, die Passagiere (fast) nicht kaputtkriegen

Video

Betankung einer Boeing 747 von Lufthansa: IN Frankfurt ist Kerosin knapp.
Der niedrige Wasserstand des Rheins wird zum Problem für Deutschlands größten Flughafen. Tankschiffe können nur noch eingeschränkt Kerosin liefern. Deshalb hat Lufthansa ihre Crews angewiesen, auf ausgewählten Strecken zusätzlichen Treibstoff nach Frankfurt mitzubringen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Kampflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies