Das Konzept Glassafe der italienische Firma Avio Interiors: Sie schirmt Sitznachbarn auf Kopfhöhe voneinander ab.

Corona-FolgenFlugzeugsitze, die besser vor Ansteckung schützen

Schutz vor Tröpfcheninfektion: Ein italienischer Sitzhersteller will Passagiere im Flugzeug voneinander abschirmen.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Kunststoffscheiben helfen in Corona-Zeiten Menschen, sich vor einer Ansteckung zu schützen. Die durchsichtigen Schutzvorrichtungen sind inzwischen vielerorts installiert - an Supermarktkassen, beim Bäcker oder auch beim Imbiss an der Ecke. Klein, dünn und biegsam sieht man sie aber auch vor den Gesichtern von Ärztinnen und Pflegern im Krankenhaus oder mitunter bei Flugbegleitern.

Die italienische Firma Avio Interiors will Kunststoffschirme auch für Flugzeugsitze anbieten. Eine von zwei Ideen trägt den Namen Glassafe. Es handelt sich um eine Art Haube, die sich nachträglich an Sitzen anbringen lässt und die Passagiere auf Kopfhöhe von ihren Sitznachbarn trennt. Der Sitzhersteller erklärt, die Schutzschirme könnten undurchsichtig sein oder in verschiedenen Abstufungen transparent.

Mittelsitz nach hinten ausgerichtet

Glassafe könnte sich für Fluggesellschaften anbieten, wenn sie schnell und ohne großen Aufwand etwas zum Schutz ihrer Passagiere tun wollen. Die Vorrichtungen haben den Vorteil, dass sie schnell abmontiert werden können und sich - zum Beispiel bei einer erneuten Krankheitswelle - auch schnell wieder anbringen lassen. Allerdings würden die Schutzschirme auch zusätzlichen Reinigungsbedarf mit sich bringen und zusätzliches Gewicht darstellen.

Avio Interiors hat aber auch eine grundlegendere Idee. Sie heißt Janus, benannt nach dem doppelköpfigen römischen Gott. Es handelt sich um eine Sitzreihe, bei der die beiden äußeren Sitze nach vorne ausgerichtet sind, der mittlere Sitz aber nach hinten. Bei diesem Konzept trennt Kunststoff die Sitznachbarn komplett und nicht nur auf Kopfhöhe.

Auch Stehsitz stammt von Avio Interiors

Bisher handelt es sich bei Glassafe und Janus nur um Entwürfe, mit denen Avio Interiors potenzielle Kunden begeistern will. In der Produktübersicht des Sitzherstellers tauchen sie noch nicht auf.

Sehen Sie Glassafe und Janus in der oben stehenden Bildergalerie.

[pinpoll id=93535]

Mehr zum Thema

Fluglinien wollen mit Maskenpflicht zurückkehren

Fluglinien wollen mit Maskenpflicht zurückkehren

Die Premium Economy heißt offiziell Extra Comfort und unterscheidet sich von der Economy durch einen um 5 Zoll größeren Sitzabstand von 36 Zoll oder 91 Zentimetern. Zudem stehen USB-Anschlüsse und Steckdosen zur Verfügung.

Bleiben Mittelsitze nach dem Neustart frei?

Interspace-Sitz von Universal Movement: Die Seitenflügel lassen sich aus der Rückenlehne heraus klappen.

Lässt dieser Sitz Economy-Passagiere besser schlafen?

produktion recaro

Wie Recaro Sitze baut, die Passagiere (fast) nicht kaputtkriegen

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg