Das Konzept Glassafe der italienische Firma Avio Interiors: Sie schirmt Sitznachbarn auf Kopfhöhe voneinander ab.

Corona-FolgenFlugzeugsitze, die besser vor Ansteckung schützen

Schutz vor Tröpfcheninfektion: Ein italienischer Sitzhersteller will Passagiere im Flugzeug voneinander abschirmen.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Kunststoffscheiben helfen in Corona-Zeiten Menschen, sich vor einer Ansteckung zu schützen. Die durchsichtigen Schutzvorrichtungen sind inzwischen vielerorts installiert - an Supermarktkassen, beim Bäcker oder auch beim Imbiss an der Ecke. Klein, dünn und biegsam sieht man sie aber auch vor den Gesichtern von Ärztinnen und Pflegern im Krankenhaus oder mitunter bei Flugbegleitern.

Die italienische Firma Avio Interiors will Kunststoffschirme auch für Flugzeugsitze anbieten. Eine von zwei Ideen trägt den Namen Glassafe. Es handelt sich um eine Art Haube, die sich nachträglich an Sitzen anbringen lässt und die Passagiere auf Kopfhöhe von ihren Sitznachbarn trennt. Der Sitzhersteller erklärt, die Schutzschirme könnten undurchsichtig sein oder in verschiedenen Abstufungen transparent.

Mittelsitz nach hinten ausgerichtet

Glassafe könnte sich für Fluggesellschaften anbieten, wenn sie schnell und ohne großen Aufwand etwas zum Schutz ihrer Passagiere tun wollen. Die Vorrichtungen haben den Vorteil, dass sie schnell abmontiert werden können und sich - zum Beispiel bei einer erneuten Krankheitswelle - auch schnell wieder anbringen lassen. Allerdings würden die Schutzschirme auch zusätzlichen Reinigungsbedarf mit sich bringen und zusätzliches Gewicht darstellen.

Avio Interiors hat aber auch eine grundlegendere Idee. Sie heißt Janus, benannt nach dem doppelköpfigen römischen Gott. Es handelt sich um eine Sitzreihe, bei der die beiden äußeren Sitze nach vorne ausgerichtet sind, der mittlere Sitz aber nach hinten. Bei diesem Konzept trennt Kunststoff die Sitznachbarn komplett und nicht nur auf Kopfhöhe.

Auch Stehsitz stammt von Avio Interiors

Bisher handelt es sich bei Glassafe und Janus nur um Entwürfe, mit denen Avio Interiors potenzielle Kunden begeistern will. In der Produktübersicht des Sitzherstellers tauchen sie noch nicht auf.

Sehen Sie Glassafe und Janus in der oben stehenden Bildergalerie.

[pinpoll id=93535]

Mehr zum Thema

Fluglinien wollen mit Maskenpflicht zurückkehren

Fluglinien wollen mit Maskenpflicht zurückkehren

Die Premium Economy heißt offiziell Extra Comfort und unterscheidet sich von der Economy durch einen um 5 Zoll größeren Sitzabstand von 36 Zoll oder 91 Zentimetern. Zudem stehen USB-Anschlüsse und Steckdosen zur Verfügung.

Bleiben Mittelsitze nach dem Neustart frei?

Interspace-Sitz von Universal Movement: Die Seitenflügel lassen sich aus der Rückenlehne heraus klappen.

Lässt dieser Sitz Economy-Passagiere besser schlafen?

produktion recaro

Wie Recaro Sitze baut, die Passagiere (fast) nicht kaputtkriegen

Video

airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack
delta dl1992 guadalajara airnav radar
Nach dem Tod eines berüchtigten Drogenbosses in Mexiko gibt es Unruhen, besonders im Bundesstaat Jalisco. Das hat auch Folgen für den Luftverkehr, besonders zwei größere Flughäfen sind betroffen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Flugzeug auf Zug: Waghalsiges Manöver.
Ein Pilot, ein fahrender Güterzug – und kaum Platz für Fehler. In der Türkei ist ein außergewöhnliches Landemanöver gelungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg