Verlegung eines Airbus A330Eurowings schrumpft Basis München

Im Frühjahr neu gestartet, baut die Lufthansa-Billigairline an der Basis München schon wieder ab. Ein Flieger wird nach Düsseldorf verlegt.

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Das Resultat der Analyse war eindeutig. «Düsseldorf ist der lukrativere Standort», begründete Eurowings-Chef Thorsten Dirks den Abzug aller Langstrecken aus Köln. Man habe man das Geschäft am alten Standort einfach nicht so profitabel betreiben können wie erhofft.

Mit der neuen Basis scheint Eurowings zufriedener zu sein. Denn auf den Winterflugplan baut sie die Lufthansa-Billigairline stärker aus als geplant. Sieben Langstreckenflugzeuge waren bisher für Düsseldorf vorgesehen. Nun werden es gar acht sein, wie das Unternehmen am Freitag (18. Mai) bekannt gab.

Angebot bündeln

Unter der Expansion in DUS - so der Iata-Code des Flughafens - leidet die zweite Basis von Eurowings. «Das zusätzliche Flugzeug ziehen wir aus München ab», erklärt eine Sprecherin. Es mache Sinn, das Langstreckenangebot möglichst zu bündeln.

Die Langstreckenflüge in München waren Ende April erst neu gestartet worden. Man sei trotzdem auch mit der Entwicklung in der bayerischen Metropole zufrieden. «Beide Standorte laufen gut.»

Ausbau bei Bangkok und Varadero

Den zusätzlichen A330 braucht Eurowings zum Ausbau des Angebots im Winterflugplan. Die Langstrecken-Billigairline wird dann statt zwei Mal vier Mal pro Woche von Düsseldorf nach Bangkok fliegen. Varadero auf Kuba wird drei statt zwei Mal angesteuert. Konkret werden am Airport dann fünf eigene Airbus A330 stehen sowie ein A330 und zwei A340, die von der Schwester Brussels Airlines geliehen werden.

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