Südostasien: Neue Chancen für europäische Fluggesellschaften.

Open-Skies-AbkommenEuropa und Südostasien öffnen ihre Himmel

37 Länder öffnen ihre Märkte: Fluggesellschaften aus der EU und den südostasiatischen Asean-Staaten können künftig unbeschränkt viele Routen zwischen den beiden Wirtschaftsblöcken aufnehmen.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Der 30. März 2008 war ein wichtiger Tag für die weltweite Luftfahrt. An jenem Tag trat das bahnbrechende Open-Skies-Abkommen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten in Kraft. Es erlaubt jeder Fluggesellschaft aus der EU und den USA, so viele Strecken zwischen den beiden Gebieten zu bedienen, wie sie will. Zudem darf sie nach einem ersten Zwischenstopp zu einem weiteren Ziel weiterfliegen und dabei lokale Passagiere aufnehmen.

Die EU und die USA haben seither weitere Open-Skies-Abkommen ausgehandelt. Das umfassendste aber wurde jetzt beschlossen. Die Europäische Union und die Asean-Staaten haben sich bei einem virtuellen Treffen auf ein Luftfahrtabkommen geeinigt, wie sie am Freitag (4. Juni) bekannt gaben. Die Fluggesellschaften aus den 37 Ländern in Europa und Südostasien dürfen künftig so viele Strecken zwischen den beiden Gebieten bedienen, wie sie wollen.

Zehn Länder in Südoastasien

Auch die sogenannte fünfte Freiheit ist gewährt. Airlines aus den EU- und Asean-Staaten ist es erlaubt, bis zu 14 wöchentliche Flüge durchzuführen, bei denen Passagiere beim Zwischenstopp aufgeladen und in ein drittes Land weitergeflogen werden. Ein Beispiel: Lufthansa dürfte also künftig von Frankfurt nach Singapur fliegen, dort neue Reisende aufnehmen und sie weiter nach Australien bringen. Bei Frachtflügen gibt es bei den Weiterflügen keinerlei Beschränkungen.

Es ist zugleich eine Premiere: Erstmals wurde ein solcher Vertrag zwischen zwei Wirtschaftsblöcken vereinbart. Zu den Asean-Staaten gehören Brunei, Burma, Indonesien, Kambodscha, Laos, Malaysia, die Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam. Bevor das Abkommen allerdings in Kraft treten kann, muss es von den beiden Wirtschaftsblöcken noch ratifiziert werden.

Mehr zum Thema

Anzeigetafel: Manches Ziel ist in Afrika nur über Umwege zu erreichen.

23 Staaten schaffen gemeinsamen Luftraum

USA und Vereinigtes Königreich unterzeichnen neues Open-Skies-Abkommen

USA und Vereinigtes Königreich unterzeichnen neues Open-Skies-Abkommen

Airbus A380 von Emirates: Die Airline möchte mehr Rechte in Europa.

Emirates will nach Berlin und Stuttgart

ticker-eu-europaeische-union

Neue EU-Bürgerinitiative zielt auf Verteuerung des Fliegens und Stärkung der Bahn

Video

wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack
michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack
united crj 450 interior
Neun Sitze weniger, dafür eine Business Class und mehr Komfort. United Airlines will bis 2028 rund 50 Regionalflugzeuge vom Typ Bombardier CRJ 200 umrüsten und verpasst ihnen dazu gleich einen neuen Namen: CRJ 450.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies