Saab 2000 von Darwin Airline: Die Flieger gehören künftig zu einem Drittel Etihad.

Etihad baut Darwin Airline um

Die Golfairline beteiligt sich an der Schweizer Fluglinie. Sie lanciert damit ein neues Konzept: Etihad Regional. Für Darwin ändert sich fast alles.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Es ist eine ganz neue Strategie und ohne Zweifel eine kleine Sensation. Bislang beteiligte sich Etihad nur an großen Fluggesellschaften, die auf ihren Märkten einen hohe Marktanteil besitzen: Air Berlin, Jet Airways, Air Serbia oder Air Seychelles etwa. Doch nun steigt die Golfairline bei einer kleinen, regionalen Airline ein. Wie am Sonntag (17. November) bekannt wurde, kauft Etihad 33,3 Prozent von Darwin Airline. Die Schweizer Regionalfluglinie besitzt gerade mal zehn Turboprop-Maschinen vom Typ Saab 2000.

Mit der Beteiligung geht Etihad in eine ganz neue Richtung. Darwin soll künftig Fluggäste aus Sekundärmärkten auf Flüge der Golfairline und derer Partner bringen. «Wir gehen völlig neue Wege bei der Weiterentwicklung unseres Streckennetzes hin zu einer globalen Airline», erklärt Etihad-CEO James Hogan in einer Medienmitteilung. Man biete so Reisenden die Möglichkeit, mit Etihad-Flügen von einer deutlich größeren Zahl europäischer Städte über Abu Dhabi zu weltweiten Destinationen zu gelangen.

Massiv mehr Flüge und neue Basis

Damit einher geht eine Umbenennung von Darwin. Die Schweizer Airline wird künftig als Etihad Regional operieren. Dennoch soll ihre Identität nicht ganz verloren gehen. «Im Heckbereich finden sich neben dem Zusatz ‹Operated by Darwin Airline› auch das derzeitige Logo der Gesellschaft und die Schweizer Flagge», so Etihad. Die Golfairline verspricht Darwin aber «steigende Investitionen, mehr Umsatz und neue Marketingmöglichkeiten».

Auch die Basis wird Darwin verlegen. Künftig operiert Darwin vom Flughafen Zürich aus. Der Flughafen wird zu ihrem neuen Drehkreuz. Etihad wird deshalb ab dem 1. Juni 2014 täglich von Abu Dhabi nach Zürich fliegen. Darwin soll dann ihr Streckennetz massiv erweitern. Bis Mitte nächsten Jahres wird Darwin 21 neue Strecken und 16 zusätzliche Destinationen in den Flugplan aufnehmen – etwa Genf, Amsterdam, Paris, Düsseldorf, Belgrad und Zürich. Auch ein Codeshare mit Air Serbia ist geplant.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

parallel landing san francisco
Am Flughafen von San Francisco sind parallele Landungen künftig tabu. Die neue Regel der US-Luftfahrtbehörde sorgt nicht nur für das Ende eines spektakulären Anblicks – sondern auch für deutlich mehr Verspätungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
santa monica douglas dc 3 monument
Er ist mehr als 100 Jahre alt, doch Ende 2028 wird er schließen. Der Flughafen Santa Monica in Kalifornien war zwar nie ein großer Verkehrsflughafen, aber dennoch historisch bedeutsam.
Timo Nowack
Timo Nowack
wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack