Absturz der Boeing 737 MaxEthiopian-Wrackteil erinnert an Lion-Air-Unglück

Nase nach unten: Ein an der Absturzstelle von Flug ET302 gefundenes Teil deutet laut Berichten darauf hin, dass die Boeing 737 Max von Ethiopian Airlines für den steilen Sinkflug ausgerichtet war.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Als die US-Luftfahrtbehörde FAA am Mittwoch (13. März) das Grounding der Boeing 737 Max auch in den Vereinigten Staaten anordnete, verwies sie zur Begründung nicht nur auf neu ausgewertete Satellitendaten zum abgestürzten Flug ET302. Sie erklärte auch, es gebe neue Hinweise von der Unfallstelle in Äthiopien, die nun analysiert worden seien. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg soll es sich dabei um eine Spindel handeln, die für die Trimmung des Höhenleitwerks zuständig ist.

Laut einem den Ermittlungen nahestehenden Informanten deuten erste Untersuchungen darauf hin, dass die Spindel im Moment des Unglücks so positioniert war, dass die Nase des Jets nach unten gedrückt wird. Das würde darauf hindeuten, dass die Piloten es womöglich nicht fertig brachten, eine Automatik auszuschalten, welche die Nase des Fliegers nach unten drückt. Auch die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass ein Teil des Höhenleitwerks gefunden worden sei, dessen Position an die Einstellungen der abgestürzten 737 Max von Lion Air erinnerten. Bei beiden Unglücksflügen gab es Probleme nach dem Start und inkonsistentes Flugprofil.

Auslieferungen ausgesetzt

In der Boeing 737 Max ist ein umstrittenes System namens MCAS installiert. Es soll bei hohen Anstellwinkeln einen Strömungsabriss zu verhindern, in dem es unter bestimmten Umständen das Höhenruder des Jets so trimmt, dass die Nase des Fliegers automatisch nach unten geht. Im Falle des Lions-Air-Unglücks 2018 besteht der Verdacht, dass ein kaputter Anstellwinkel-Sensor das MCAS durch falsche Daten aktiviert haben könnte, und die Piloten versuchten, das System zu übersteuern, statt es vollständig auszuschalten.

Hersteller Boeing erklärte derweil, dass man mit der Produktion der 737 Max fortfahre. Die Auslieferungen der Flugzeuge dieses Typs würden vorerst allerdings ausgesetzt.

Mehr zum Thema

Boeing 737 Max 8 im Flug: Viele Passagiere sind zurzeit skeptisch.

Was Passagiere über die Boeing 737 Max wissen müssen

Boeing 737 Max nun weltweit am Boden

Boeing 737 Max nun weltweit am Boden

boeing produktion (3)

Boeing triumphiert bei den Bestellungen, Airbus bei den Auslieferungen

alaska airlines

Alaska Airlines ist nun anders stolz auf Boeing

Video

airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack
antonov leipzig 14
Aufgrund des russischen Angriffskriegs musste die ukrainische Frachtfluggesellschaft ihre Basis nach Deutschland verlegen. aeroTELEGRAPH hat Antonov Airlines und ihre An-124 am Flughafen Leipzig/Halle besucht.
Timo Nowack
Timo Nowack