Crew von Ethiopian Airlines: China im Visier.

WachstumspläneEthiopian Airlines umgarnt Chinesen

Die afrikanische Airline will mehr Touristen aus China ins Land fliegen. Offenbar erwägt Ethiopian Airlines sogar, chinesische Flugzeuge zu kaufen.

Top-Jobs

Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Chinas Mittelklasse wächst und wächst. Ihre Angehörigen werden zunehmend zur wichtigsten Zielgruppe für Urlaubsdestinationen. Das hat man auch in Afrika erkannt. «Schon jetzt ist China unser wichtigster Markt mit fünf Zielen und 31 Flügen pro Woche», so Ethiopian-Airlines-Chef Tewolde Gebremariam zur Nachrichtenagentur Xinhua.

Seit 1973 fliegt die Fluggesellschaft aus Äthiopien nach China. Man sei stolz, den Aufstieg des Landes als wichtige Wirtschaftsnation hautnah miterlebt zu haben, so Gebremariam. Doch er will mehr. Vor allem bei chinesischen Touristen könne man noch zulegen.

Services für Chinesen

Viele Zahlen gibt es nicht, aber 2015 reisten 41.660 chinesische Urlauber nach Äthiopien. Bei über 100 Millionen chinesischen Touristen jährlich ist da noch Luft nach oben, denkt Gebremariam. Und die Gruppe bringt mehr Geld ins Land. Auch wenn aus Europa und den USA mehr Reisende kommen – die Chinesen bleiben länger und geben mehr Geld aus. Daher macht man sich in Äthiopien schick.

Bei der Ankunft am Addis Ababa Bole International Airport werden Reisende aus China direkt mit Schildern in ihrer Sprache begrüßt, es gibt einen eigens für sie eingerichteten Informationsschalter. Doch nicht nur Touristen will Äthiopien anziehen. Wie Transportminister Ahmed Shide ebenfalls zu Xinhua sagt, soll Addis Ababa zu einem Drehkreuz nach Asien werden.

Comac C919 im Visier

Und ganz nebenbei macht er auch noch eine Bemerkung, die wohl darauf zielen dürfte, die Wirtschaft in China auf seine Seite zu bringen. Zwar fliege Ethiopian derzeit mit Airbus- und Boeing-Jets. Doch er schließe auch nicht aus, dass man sich in Zukunft Flugzeuge aus chinesischer Produktion ansehe. In China versucht man gerade, den Regionalflieger Comac C919 in die Welt zu verkaufen.

Mehr zum Thema

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Video

airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
leav damakus syrien wassersalut
Mit Leav fliegt wieder eine deutsche Fluglinie nach Syrien und baut ihr Angebot direkt aus. Sundair soll bald folgen. Auch Eurowings zeigte in der Vergangenheit Interesse - will aktuell aber noch nicht wieder das Land ansteuern.
Timo Nowack
Timo Nowack