Musiker und Sitzplan: Absichtlich so platziert?

IsraelProtest-Band aus Island musste hinten sitzen

Die Band Hatari protestierte beim Eurovision Song Contest gegen Israels Politik. Nun fühlen sich die Isländer von El Al schikaniert. Die Airline weist die Vorwürfe zurück.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Schon beim Auftritt sorgte Islands diesjähriger Beitrag zum Eurovision Song Contest für hochgerissen Augenbrauen. Anstatt einer üblichen Epik-Ballade oder Gute-Laune-Nummer ertönten bei der Industrial-Hardcore-Gruppe harte Synthesizer-Chords und Schreigesang - verpackt in einer Sadomeso-Endzeit-Ästhetik samt Stahlkäfig.

Heikel wurde es dann bei der Punktevergabe. Bandmitglieder hielten während der Live-Übertragung Palästina-Flaggen in die Kameras und sorgten damit im Gastgeberland Israel für Empörung. Die Veranstalter drohen Island deshalb nun Konsequenzen an. In einer Online-Petition fordern Tausende Internetnutzer bereits den Ausschluss des Landes für das kommende Jahr. Wie die Band nun behauptet, bekamen sie den Unmut über ihre Aktion schon auf ihren Rückflug von Tel Aviv zu spüren.

Hinten in der Mitte

Wie ein Bandmitglied auf Instagram behauptet, wurden die drei Mitglieder von Arbeitern von El Al schikaniert. Auf ihrem Rückweg von Tel Aviv über London-Heathrow bekamen die Musiker in der Boeing 787-9 angeblich mit Absicht in den hintersten Reihen voneinander getrennte Sitze, welche zudem jeweils genau in der Mitte platziert waren.

«Danke El Al für diese Spezialbehandlung», schreibt der Musiker unter den Bildern des Sitzplans und der Flugtickets der Mitglieder auf der Foto-Plattform dazu weiter. Gegenüber aeroTELEGRAPH dementiert die Fluglinie jegliche Schikanen: «El Al respektiert alle ihre Passagiere, unabhängig von ihren politischen Ansichten. Die vorgebrachten Anschuldigungen stimmen nicht und haben in der Realität keine Grundlage».

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
vueling airbus a320 mann auf flugzeug
Sicherheitsvorfall am Flughafen Valencia. An dem spanischen Airport ist am Wochenende ein junger Mann auf ein Flugzeug von Vueling geklettert.
Timo Nowack
Timo Nowack