Musiker und Sitzplan: Absichtlich so platziert?

IsraelProtest-Band aus Island musste hinten sitzen

Die Band Hatari protestierte beim Eurovision Song Contest gegen Israels Politik. Nun fühlen sich die Isländer von El Al schikaniert. Die Airline weist die Vorwürfe zurück.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Schon beim Auftritt sorgte Islands diesjähriger Beitrag zum Eurovision Song Contest für hochgerissen Augenbrauen. Anstatt einer üblichen Epik-Ballade oder Gute-Laune-Nummer ertönten bei der Industrial-Hardcore-Gruppe harte Synthesizer-Chords und Schreigesang - verpackt in einer Sadomeso-Endzeit-Ästhetik samt Stahlkäfig.

Heikel wurde es dann bei der Punktevergabe. Bandmitglieder hielten während der Live-Übertragung Palästina-Flaggen in die Kameras und sorgten damit im Gastgeberland Israel für Empörung. Die Veranstalter drohen Island deshalb nun Konsequenzen an. In einer Online-Petition fordern Tausende Internetnutzer bereits den Ausschluss des Landes für das kommende Jahr. Wie die Band nun behauptet, bekamen sie den Unmut über ihre Aktion schon auf ihren Rückflug von Tel Aviv zu spüren.

Hinten in der Mitte

Wie ein Bandmitglied auf Instagram behauptet, wurden die drei Mitglieder von Arbeitern von El Al schikaniert. Auf ihrem Rückweg von Tel Aviv über London-Heathrow bekamen die Musiker in der Boeing 787-9 angeblich mit Absicht in den hintersten Reihen voneinander getrennte Sitze, welche zudem jeweils genau in der Mitte platziert waren.

«Danke El Al für diese Spezialbehandlung», schreibt der Musiker unter den Bildern des Sitzplans und der Flugtickets der Mitglieder auf der Foto-Plattform dazu weiter. Gegenüber aeroTELEGRAPH dementiert die Fluglinie jegliche Schikanen: «El Al respektiert alle ihre Passagiere, unabhängig von ihren politischen Ansichten. Die vorgebrachten Anschuldigungen stimmen nicht und haben in der Realität keine Grundlage».

Mehr zum Thema

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

Westjet Boeing 787
Reisende werfen der kanadischen Fluglinie vor, ihnen Entschädigungen vorzuenthalten. Der Verdacht: Wechselt Westjet im letzten Moment Flugzeuge ein, die sich bereits in der Wartung befinden, um dann den Flug zu annullieren? Eine kanadische Behörde ermittelt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies