Heckflossen von Lufthansa und Emirates: Bald Partner?

Clark schlägt Codeshare vorEmirates will Lufthansa-Gäste nach Australien bringen

Die Airline aus Dubai schlägt gegenüber Lufthansa einen überraschend kooperativen Ton an. Emirates-Präsident Clark bringt die Idee eines Codeshare-Abkommens ins Gespräch.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Emirates-Präsident Tim Clark wirbt in Deutschland gerne für zusätzliche Flugrechte. Denn Airlines aus den Vereinigten Arabischen Emiraten dürfen aufgrund bilateraler Abkommen nur vier deutsche Zielflughäfen auswählen. Bei Emirates sind das Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg - doch die Fluglinie würde gerne auch nach Berlin kommen.

Mit einem entsprechenden Vorstoß bei Bundeskanzler Olaf Scholz scheiterte Clark zuletzt im Sommer im Rahmen des Berlin Luftfahrtmesse ILA. Er verwies danach auch auf die Lobbyarbeit von Lufthansa als größte Hürde für seine Fluggesellschaft in Deutschland.

Clark hat Codeshare im Sinn

Bei einem von der Süddeutschen Zeitung organisierten Kongress in Berlin schlug der Emirates-Präsident nun aber einen anderen Ton an. Wie die Zeitung berichtet, brachte er ein Codeshare-Abkommen mit Lufthansa ins Gespräch, bei dem Emirates und die deutsche Airline Flüge des jeweils anderen unter dem eigenen Airline-Code vermarkten könnten.

Clark verwies auf «Lücken im Lufthansa-Streckennetz», etwa Richtung Australien, das Lufthansa nicht ansteuert. Auch eine mögliche Verbindung zwischen Berlin und Dubai mit geteilten Codes nannte der Emirates-Präsident. Seine Airline hat Codeshare-Deals unter anderem bereis mit Lufthansas Star-Alliance-Partnern United Airlines und Air Canada.

Lufthansa wirkt durchaus offen

Lufthansa scheint nicht ganz abgeneigt zu sein. Ein Sprecher verwies zwar auf andere Partnerschaften, Richtung Australien etwa mit Singapore Airlines, Air New Zealand, Thai Airways und Cathay Pacific. «Wir freuen uns gleichwohl über jedes weitere Interesse», sagte der Sprecher der deutschen Fluggesellschaft. «Allerdings muss jede Codesharing-Partnerschaft, die wir eingehen, beiden Seiten Vorteile bieten.»

Mehr zum Thema

Emirates schickt A380 wieder nach Perth

Emirates schickt A380 wieder nach Perth

Air Canada und Emirates planen Codeshare-Flüge

Air Canada und Emirates planen Codeshare-Flüge

United startet nach Dubai - und Codeshareflüge mit Emirates

United startet nach Dubai - und Codeshareflüge mit Emirates

ticker-emirates

Europäischer Pilotenverband warnt vor mehr Verkehrsrechten für Emirates, Qatar Airways & Co.

Video

Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack