Heckflossen von Lufthansa und Emirates: Bald Partner?

Clark schlägt Codeshare vorEmirates will Lufthansa-Gäste nach Australien bringen

Die Airline aus Dubai schlägt gegenüber Lufthansa einen überraschend kooperativen Ton an. Emirates-Präsident Clark bringt die Idee eines Codeshare-Abkommens ins Gespräch.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Emirates-Präsident Tim Clark wirbt in Deutschland gerne für zusätzliche Flugrechte. Denn Airlines aus den Vereinigten Arabischen Emiraten dürfen aufgrund bilateraler Abkommen nur vier deutsche Zielflughäfen auswählen. Bei Emirates sind das Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg - doch die Fluglinie würde gerne auch nach Berlin kommen.

Mit einem entsprechenden Vorstoß bei Bundeskanzler Olaf Scholz scheiterte Clark zuletzt im Sommer im Rahmen des Berlin Luftfahrtmesse ILA. Er verwies danach auch auf die Lobbyarbeit von Lufthansa als größte Hürde für seine Fluggesellschaft in Deutschland.

Clark hat Codeshare im Sinn

Bei einem von der Süddeutschen Zeitung organisierten Kongress in Berlin schlug der Emirates-Präsident nun aber einen anderen Ton an. Wie die Zeitung berichtet, brachte er ein Codeshare-Abkommen mit Lufthansa ins Gespräch, bei dem Emirates und die deutsche Airline Flüge des jeweils anderen unter dem eigenen Airline-Code vermarkten könnten.

Clark verwies auf «Lücken im Lufthansa-Streckennetz», etwa Richtung Australien, das Lufthansa nicht ansteuert. Auch eine mögliche Verbindung zwischen Berlin und Dubai mit geteilten Codes nannte der Emirates-Präsident. Seine Airline hat Codeshare-Deals unter anderem bereis mit Lufthansas Star-Alliance-Partnern United Airlines und Air Canada.

Lufthansa wirkt durchaus offen

Lufthansa scheint nicht ganz abgeneigt zu sein. Ein Sprecher verwies zwar auf andere Partnerschaften, Richtung Australien etwa mit Singapore Airlines, Air New Zealand, Thai Airways und Cathay Pacific. «Wir freuen uns gleichwohl über jedes weitere Interesse», sagte der Sprecher der deutschen Fluggesellschaft. «Allerdings muss jede Codesharing-Partnerschaft, die wir eingehen, beiden Seiten Vorteile bieten.»

Mehr zum Thema

Emirates schickt A380 wieder nach Perth

Emirates schickt A380 wieder nach Perth

Air Canada und Emirates planen Codeshare-Flüge

Air Canada und Emirates planen Codeshare-Flüge

United startet nach Dubai - und Codeshareflüge mit Emirates

United startet nach Dubai - und Codeshareflüge mit Emirates

emirates airbus a380 flagge 02

Emirates setzt nationales Ausrufezeichen auf Airbus A380

Video

privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies