Nicht nur höhere FrequenzenEmirates möchte in den USA wieder wachsen

Tim Clark blickt wieder hoffnungsvoller Richtung USA. Der Chef von Emirates zieht nicht nur höhere Frequenzen in Erwägung, sondern auch neue Ziele in den Vereinigen Staaten.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Präsident Donald Trump hat Emirates im vergangenen Jahr das Leben schwer gemacht. Die Regierung der Vereinigten Staaten sorgte zeitweise dafür, dass auf Flügen aus Städten wie Dubai in die USA keine Laptops mehr im Handgepäck erlaubt waren. Außerdem erließ sie ein Einreiseverbot gegen Menschen aus etlichen Ländern mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit.

Mittlerweile hat sich die Lage laut Emirates-Chef Tim Clark jedoch deutlich gebessert. Die meisten Kunden aus den Vereinigten Arabischen Emiraten würden US-Visa bekommen, sagte er Ende vergangener Woche in London. Mit einem anziehenden Geschäft könnte die Fluglinie wieder eine zweite tägliche Frequenz auf einigen Strecken anbieten, etwa nach Boston oder Los Angeles, so Clark laut dem Reiseportal Skift.

Kleinere Städte mit 787-9 oder 777-8X

Außerdem könnte Emirates auch kleinere US-Städte neu in den Flugplan aufnehmen. Welche das sein könnten, verriet der Airline-Chef jedoch nicht. «Wenn ich das tue, rennt plötzlich jeder nach Washington, um uns davon abzuhalten», sagte Clark mit Blick auf die großen US-Fluggesellschaften und deren Lobbyisten.

Für solche kleineren Ziele dürften wohl auch kleinere Flugzeuge in Betracht kommen, nicht Emirates riesiges Flaggschiff Airbus A380. So hat die Fluglinie etwa 40 Boeing 787-10 bestellt und kann dabei noch umsteigen auf das Modell 787-9 mit größerer Reichweite. «Stellen Sie sich vor, eine 787-9 fliegt in diese Städte oder sogar eine 777-8», sagte Clark.

Keine Verpflichtung

Der Emirates-Chef wollte dabei explizit nicht ausschließen, dass man künftig neue Flüge nach dem System der fünften Freiheit anbiete könnte. Dabei handelt es sich um Flüge, die in einem anderen Land zwischenlanden und dort Passagiere aufnehmen. Solche Flüge kann Emirates gemäß dem Open-Skies-Abkommen zwischen den USA und den Vereinigten Arabischen anbieten.

Doch US-Airlines fürchten, dass Emirates und auch Etihad künftig Stopps in London oder Paris einlegen könnten, um Passagiere Richtung USA aufzunehmen. Im Mai hatten Vertreter der US-amerikanischen Fluglinien gesagt, Emirates hätte zugestimmt, auf entsprechende neue Routen in absehbarer Zukunft zu verzichten. Clark widerspricht: «Es gab in keiner Weise eine Verpflichtung, nicht verbal noch anderweitig.»

Europäische Flughäfen wollen USA-Routen

Emirates erhalte weiterhin Anfragen von europäischen Flughäfen nach Nonstop-Verbindungen in die USA. Allerdings würde Emirates diesen Schritt nur bei einer erstklassige Gelegenheit gehen. «Wenn unterversorgte Märkte da sind und wenn die etablierten Fluggesellschaften dies nicht nutzen und wenn wir die Rechte dazu haben, würden Sie es nicht tun?», fragte Clark rhetorisch.

Zurzeit fliegt Emirates unter der fünften Freiheit von Dubai aus über Athen nach Newark und über Mailand nach New York JFK.

Mehr zum Thema

Airbus A350 von Emirates in Dubai: Bald in Berlin und Stuttgart zu sehen?

So einfach könnte Emirates die Rechte für Flüge nach Berlin und Stuttgart erhalten

ticker-emirates

Emirates fliegt derzeit drei Mal täglich nach Frankfurt, je ein Mal zu anderen Zielen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

IMG 3340

Ein Tag als Testpassagierin Melike Pfeiffer im neuen Terminal 3 des Flughafens Frankfurt

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.

Drohneneinschlag legt Emirates kurzzeitig wieder lahm

Video

michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack
united crj 450 interior
Neun Sitze weniger, dafür eine Business Class und mehr Komfort. United Airlines will bis 2028 rund 50 Regionalflugzeuge vom Typ Bombardier CRJ 200 umrüsten und verpasst ihnen dazu gleich einen neuen Namen: CRJ 450.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Boeing 737 von Ariana Afghan Airlines nach dem sie zum Stoppen kam: Keine Verletzten.
Eine Boeing 737 ist in Kabul nach der Landung von der Piste abgekommen. Niemand wurde verletzt. Das Flugzeug erlitt jedoch erhebliche Schäden. Ariana Afghan Airlines erklärt, solche Vorfälle seien keine Seltenheit, und verweist auf das Unglück in New York-LaGuardia.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin