Economy-Passagiere: Wem egal ist, wo er sitzt, der kann den Zuschlag wie bei anderen Airlines umgehen.

ZusatzgebührEmirates macht gute Economy-Plätze teurer

Vor einem Jahr machte die Golfairline die Sitzplatzreservierung gebührenpflichtig. Nun verlangt Emirates für gewisse Sitze noch mehr.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Noch schreibt Emirates schwarze Zahlen. Doch im Geschäftsjahr 2016/17 sank der Reingewinn der Fluggesellschaft wie Schnee in der Wüstensonne. Statt 7,1 Milliarden UAE-Dirham flog sie nur noch einen Überschuss von 1,3 Milliarden ein - umgerechnet sind das noch 289 Millionen Euro.

Deshalb sucht Emirates an immer neueren Orten nach Einnahmequellen - vor allem auch bei den Zusatzgebühren. Schon vergangenen Herbst machte die Golfairline die vorzeitige Sitzplatzreservierung gebührenpflichtig. Ein Flug von Frankfurt via Dubai nach Asien und zurück schlägt seither mit 100 Euro zusätzlich zu Buche, wenn man sich früh einen Sessels sichern will.

Vorne oder am Notausgang wirds teuer

Nun wird der Zuschlag abgestuft. Normale Sessel bleiben dabei gleich teuer und kosten auch nur für Reisende mit den billigsten Economy-Tarifen Special und Saver. Gute Sitze werden aber teurer - und das auch für die, die einen Flex- oder Flex Plus-Tarif gebucht haben und keinen hohen Vielfliegerstatus besitzen. Wer vorne im Flugzeug sitzen und schnell aussteigen will, muss seit dem 20. August 2017 mehr bezahlen. Dann fallen zwischen 25 und 75 Euro pro Strecke an.

Emirates bietet Reisenden künftig noch weitere Optionen. Wer in einer Zweierreihe mit Fenster und Gangplatz sitzen möchte (hinterster Bereich der 777 und vorne im A380), zahlt 30 bis 100 Euro. Wer als Reisender am Notausgang mehr Beinfreiheit genießen will, muss gar zwischen 50 und 120 Euro hinblättern. Wer das nicht zahlen will, kann darauf spekulieren, dass bei der Öffnung des Web-Check-ins die Sitze noch verfügbar sind. Dann ist die Auswahl gratis.

Andere tun es auch

Emirates geht damit den Weg, den andere Fluglinien schon länger gehen. Gebühren für die Sitzplatzreservierung haben viele schon früher eingeführt. Bei Lufthansa und Austrian Airlines zahlt man auf Langstreckenflügen in den günstigsten Tarifklassen 25 Euro pro Flugstrecke. Für Sitze mit mehr Beinfreiheit zahlt man bei der deutschen Fluglinie 50 bis 100 Euro.

Bei Swiss blättert man 29 Franken für einen normalen Sitz hin und 40 Franken für einen Economy-Sessel in den vordersten Reihen. Air Berlin verlangt zwischen 25 und 59 Euro. Die Gebühr ist auch eine Möglichkeit, den Flugpreis optisch tiefer zu machen.

Mehr zum Thema

ticker-emirates

Emirates fliegt nur noch mit Airbus A380 mit vier Klassen nach Zürich

ticker-emirates

Emirates prüft Wiederaufnahme der Flüge nach Israel

ticker-emirates

Emirates verdoppelt Angebot nach Tokio-Narita auf zwei Mal täglich

ticker-emirates

Emirates feiert 20 Jahre in Thiruvananthapuram

Video

Flugzeug auf Zug: Waghalsiges Manöver.
Ein Pilot, ein fahrender Güterzug – und kaum Platz für Fehler. In der Türkei ist ein außergewöhnliches Landemanöver gelungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies