Embraer E2-190: Der Flugzeugbauer ist sehr zufrieden mit seinem neuesten Modell.

Test mit E2-190Embraer verspricht: E2 besser als C-Series

Der Flugzeugbauer ist zufrieden mit seinen neuen E2-Jets. In Sachen Treibstoffverbrauch und Emissionen seien sie besser ab als angekündigt, so Embraer. Sie seien zudem auch besser als die Konkurrenz.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Am 24. April steht eine Weltpremiere an. An jenem Tag steigen zum ersten Mal Passagiere in einen Linienflug, der mit einer Embraer E2 durchgeführt wird. Die norwegische Wideroe fliegt sie mit dem weltweit ersten ausgelieferten Exemplar des neuen Flugzeugmodells von Bergen nach Tromsø.

Schon jetzt verspricht Embraer: Die E2-Familie sei besser als ursprünglich angekündigt. Das habe sich bei den Flugtests mit dem größten Modell E2-190 gezeigt. Die Treibstoffersparnis sei 1,3 Prozent höher als geplant. Das entspreche einer Ersparnis von 17,3 Prozent gegenüber der aktuellen E190 und fast 10 Prozent gegenüber den Modellen der Konkurrenz, so die Brasilianer in einer Mitteilung.

Bessere Startleistungen

Auch im Vergleich zur C-Series von Bombardier schneide die E2-190 besser ab, so ein Sprecher gegenüber aeroTELEGRAPH. 9 Prozent betrage die Ersparnis gegenüber dem kanadischen Flieger. Den gleichen Vorsprung verspricht er in puncto CO2-Emissionen.

Auch die Starteigenschaften sind offenbar besser als ursprünglich vorgesehen. Dadurch könne man die Reichweite bei Flügen ab hoch gelegenen Flughäfen mit heißem Klima wie etwa Mexico City oder Denver – im Jargon spricht man von Hot-and-high-Bedingungen – um rund 1400 Kilometer erhöhen, so Embraer. Ab Flughäfen mit kurzen Pisten wie etwa London City sind es gar noch mehr.

Höhere Reichweite

Die Embraer E2-190 kommt daher ab dem Statflughafen der britischen Metropole sogar 4070 Kilometer weit. «Das reicht für Flüge nach Ägypten, Russland oder in die Türkei», so der Sprecher. Ab Mexico City kann der Flieger 2960 Kilometer weit fliegen. Damit kann er Kanada und Südamerika erreichen.

Mehr zum Thema

ticker-embraer

Embraer erhält Dreifach-Zulassung für Praetor 600E

ticker-embraer

Embraer und Fraunhofer IPK kooperieren bei Industrie-4.0-Themen

embraer e175

Warum Embraer in Indien keine E2-Jets bauen wird

ticker-embraer

Embraer lieferte eine KC-390 und vier A-29 Super Tucano aus

Video

condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack
erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies