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Test mit E2-190

Embraer verspricht: E2 besser als C-Series

Der Flugzeugbauer ist zufrieden mit seinen neuen E2-Jets. In Sachen Treibstoffverbrauch und Emissionen seien sie besser ab als angekündigt, so Embraer. Sie seien zudem auch besser als die Konkurrenz.

Embraer

Embraer E2-190: Der Flugzeugbauer ist sehr zufrieden mit seinem neuesten Modell.

Am 24. April steht eine Weltpremiere an. An jenem Tag steigen zum ersten Mal Passagiere in einen Linienflug, der mit einer Embraer E2 durchgeführt wird. Die norwegische Wideroe fliegt sie mit dem weltweit ersten ausgelieferten Exemplar des neuen Flugzeugmodells von Bergen nach Tromsø.

Schon jetzt verspricht Embraer: Die E2-Familie sei besser als ursprünglich angekündigt. Das habe sich bei den Flugtests mit dem größten Modell E2-190 gezeigt. Die Treibstoffersparnis sei 1,3 Prozent höher als geplant. Das entspreche einer Ersparnis von 17,3 Prozent gegenüber der aktuellen E190 und fast 10 Prozent gegenüber den Modellen der Konkurrenz, so die Brasilianer in einer Mitteilung.

Bessere Startleistungen

Auch im Vergleich zur C-Series von Bombardier schneide die E2-190 besser ab, so ein Sprecher gegenüber aeroTELEGRAPH. 9 Prozent betrage die Ersparnis gegenüber dem kanadischen Flieger. Den gleichen Vorsprung verspricht er in puncto CO2-Emissionen.

Auch die Starteigenschaften sind offenbar besser als ursprünglich vorgesehen. Dadurch könne man die Reichweite bei Flügen ab hoch gelegenen Flughäfen mit heißem Klima wie etwa Mexico City oder Denver – im Jargon spricht man von Hot-and-high-Bedingungen – um rund 1400 Kilometer erhöhen, so Embraer. Ab Flughäfen mit kurzen Pisten wie etwa London City sind es gar noch mehr.

Höhere Reichweite

Die Embraer E2-190 kommt daher ab dem Statflughafen der britischen Metropole sogar 4070 Kilometer weit. «Das reicht für Flüge nach Ägypten, Russland oder in die Türkei», so der Sprecher. Ab Mexico City kann der Flieger 2960 Kilometer weit fliegen. Damit kann er Kanada und Südamerika erreichen.



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