Boeing 777 von El Al: Für den Papstbesuch bereit gemacht.

El Al: Pechsträhne zum Papstbesuch

Pannen und eine Notlandung sorgten bei der israelischen Nationalairline für verärgerte Passagiere. Und dies just bevor El Al den Papst transportierte.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Papst Franziskus ist am Sonntag an Bord einer Maschine von Alitalia im Heiligen Land eingetroffen. Nächsten Donnerstag wird der Pontifex – so will es die Tradition – mit einem Flugzeug der Fluggesellschaft des Gastgeberlandes Israel wieder nach Hause zurückfliegen. El Al hat für den hohen Gast eine Boeing 777 ausgewählt. Sie wurde für den speziellen Transport vom Montagabend (26. Mai) mit Flug LY514 von Tel Aviv nach Rom leicht umgebaut. Zudem erhielt sie das Wappen des Vatikans beim Einstieg aufgeklebt.

Beim Papsttransport will sich El Al im besten Licht präsentieren. Doch die Woche davor war nicht gerade die beste für die israelische Nationalairline. Da war zuerst ein Flug der Billig-Tochter Up, der in Berlin am Boden stand, als die Sauerstoffmasken aus ungeklärten Gründen aus der Decke fielen. Die Passagiere mussten aussteigen und auf ein neues Flugzeug warten. Da war aber auch der Flug von Brüssel nach Tel Aviv, bei dem über der Türkei eine Cockpitscheibe barst. Die Maschine musste wieder umkehren. Und da war auch der Flug von New York nach Tel Aviv, bei dem Kinder offenbar noch am Boden mit einer Türe zu spielen begannen und sie dadurch beschädigten. Die Folge: Vier Stunden Verspätung. Und El Al hatte es mit massenhaft unzufriedenen Passagieren zu tun.

Pilot brach zusammen

Der heftigste Zwischenfall ereignete sich aber auf einem Flug von Tel Aviv nach Venedig. Dabei brach der Pilot gemäß israelischen Medienberichten im Cockpit zusammen. Die Maschine musste deshalb in Dubrovnik notlanden. Dort wurde der Kapitän in ein Krankenhaus gebracht. Immerhin konnte die Airline eigentlich für keinen Zwischenfall wirklich etwas. Ihr ist aber immerhin die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit sicher, wenn Franziskus wieder auf den Heiligen Stuhl zurückkehrt.

Lesen Sie auch: So reist der Papst - Bildergalerie der «Sheperd One».

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack