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El Al: Pechsträhne zum Papstbesuch

Pannen und eine Notlandung sorgten bei der israelischen Nationalairline für verärgerte Passagiere. Und dies just bevor El Al den Papst transportierte.

El Al

Boeing 777 von El Al: Für den Papstbesuch bereit gemacht.

Papst Franziskus ist am Sonntag an Bord einer Maschine von Alitalia im Heiligen Land eingetroffen. Nächsten Donnerstag wird der Pontifex – so will es die Tradition – mit einem Flugzeug der Fluggesellschaft des Gastgeberlandes Israel wieder nach Hause zurückfliegen. El Al hat für den hohen Gast eine Boeing 777 ausgewählt. Sie wurde für den speziellen Transport vom Montagabend (26. Mai) mit Flug LY514 von Tel Aviv nach Rom leicht umgebaut. Zudem erhielt sie das Wappen des Vatikans beim Einstieg aufgeklebt.

Beim Papsttransport will sich El Al im besten Licht präsentieren. Doch die Woche davor war nicht gerade die beste für die israelische Nationalairline. Da war zuerst ein Flug der Billig-Tochter Up, der in Berlin am Boden stand, als die Sauerstoffmasken aus ungeklärten Gründen aus der Decke fielen. Die Passagiere mussten aussteigen und auf ein neues Flugzeug warten. Da war aber auch der Flug von Brüssel nach Tel Aviv, bei dem über der Türkei eine Cockpitscheibe barst. Die Maschine musste wieder umkehren. Und da war auch der Flug von New York nach Tel Aviv, bei dem Kinder offenbar noch am Boden mit einer Türe zu spielen begannen und sie dadurch beschädigten. Die Folge: Vier Stunden Verspätung. Und El Al hatte es mit massenhaft unzufriedenen Passagieren zu tun.

Pilot brach zusammen

Der heftigste Zwischenfall ereignete sich aber auf einem Flug von Tel Aviv nach Venedig. Dabei brach der Pilot gemäß israelischen Medienberichten im Cockpit zusammen. Die Maschine musste deshalb in Dubrovnik notlanden. Dort wurde der Kapitän in ein Krankenhaus gebracht. Immerhin konnte die Airline eigentlich für keinen Zwischenfall wirklich etwas. Ihr ist aber immerhin die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit sicher, wenn Franziskus wieder auf den Heiligen Stuhl zurückkehrt.

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