El Al bietet in den Dreamlinern den Business-Kunden viel Platz.

IsraelEl Al will mit neuer Business Class trumpfen

Die israelische Fluggesellschaft modernisiert ihre Flotte. In die 16 bestellten Dreamliner baut El Al eine neue Business Class und erstmals auch eine Premium Economy. Das ist nicht alles.

Top-Jobs

Logo

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

David Maimon spricht von einer «neuen Ära». Die Passagiere erwarte «eine Revolution in puncto Reiseerlebnis», so der Chef von El Al. Möglich macht das die Einflottung des ersten Dreamliners im kommenden August. Die israelische Fluggesellschaft hat insgesamt 16 Boeing 787-9 bestellt. Die ersten beiden Exemplare werden noch dieses Jahr in Tel Aviv eintreffen, die restlichen sollen bis 2020 in die Flotte aufgenommen werden.

In den Boeing 787 bietet El Al ein komplett neues Interieur an. Geschaffen wurde es in Zusammenarbeit mit den britischen Designern von Priestman Goode. Die Business Class mit 1-2-1-Konfiguration wird dabei wieder auf Branchenstandard gebracht. Alle ergonomisch geformten Sessel lassen sich künftig in ein flaches Bett verwandeln. Sie bieten zudem in der Mitte Trennwände für mehr Privatsphäre.

Flache Sitze

Auch ein neues Unterhaltungssystem kommt in die Dreamliner. Der Service soll neu individuell sein, Reisende können ihr Essen dann einnehmen, wenn sie das wünschen und nicht zu einer vorgegebenen Zeit. Mit den Änderungen holt El Al auf. In den Boeing 767, 777 und 747 bietet die Fluglinie nur weit zurückklappbare, aber nicht vollflache Sitze. Das ist nicht mehr das, was Premiumkunden erwarten. Die Designer setzen beim neuen Interieur auf Schoko-, Holz- und Champagnertöne.

Daneben bietet El Al erstmals auch eine durch Vorhänge abgetrennte Premium Economy an. Sie weist einen Sitzabstand von 96 Zentimeter und eigene, großzügigere Sitze auf. Auch der Service soll besser sein als in der Economy. Auch die Economy wird neu und bekommt bequemere Sitze. In allen Klassen wird ab 2018 zudem in den Dreamlinern schnelles Internet angeboten.

Zuerst nach Europa

Die Dreamliner ersetzen nach und nach die Boeing 747-400 und 767-300 in der Flotte von El Al. Im September werden sie zuerst zu Testzwecken auf Flügen nach Europa eingesetzt. Später fliegen sie von Tel Aviv nach Nordamerika und Asien.

Sehen Sie in der Bildergalerie erste Eindrücke des neuen Interieurs der Dreamliner von El Al.

Mehr zum Thema

Der Premium-Business SItz von Eurowings: Wird noch breiter eingesetzt.

Eurowings: Der Businesssitz ist tot - lang lebe der Businesssitz!

Der Vantage-Nova-Sitz von Thompson Aero Seating: Wird auch bei Thai Airways eingesetzt werden.

Neue Business Class von Thai Airways kommt ab 2027

Die Servietten-Klammer in der Business Class von Austrian Airlines (Montage): Kleine Klammer, viele Fans.

Das Ende einer kleinen Tradition: Austrian Airlines verbannt die Holzklammer

Business Class mit 2-2-Bestuhlung bei Eurowings: Gibt es künftig in acht Flugzeugen.

Eurowings ist zufrieden mit Test und führt richtige Business Class auf weiteren sechs Jets ein

Video

Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack