Israir profitiert: Die Airline bietet zahlreiche neue Flüge nach Deutschland an.

Israels Airlines geben Schub

Die Kritik am Open-Skies-Abkommen mit der EU war in Israel riesig. Nun profitieren auch heimische Airlines, etwa Israir. Sie baut in Deutschland aus.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Seit Anfang des Monats hat der Ben-Gurion-Airport in Tel Aviv einen neuen Flugplan - mit deutlich mehr Verbindungen als bisher. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Anzahl der Flüge um 15 Prozent. Grund dafür ist teilweise das sogenannte Open-Skies-Abkommen zwischen Israel und der EU, das den bislang restriktiven israelischen Markt schrittweise öffnet.

Zuerst haben sie gejammert. Doch nun profitieren auch Israels Airlines davon. El Al bietet etwa 15 Prozent mehr Verbindungen an, etwa weitere tägliche Verbindungen nach London und Paris. Arkia verzeichnet ein Plus von 20 Prozent. Sie verbindet neu Israel mit Städten in Osteuropa, Spanien und Griechenland.

Schrittweise Öffnung bis 2018

Am meisten aber legt Israir zu. Die Fluglinie erhöht ihr Angebot gar um 30 Prozent. Sie fliegt künftig nach Stuttgart, München, Madrid und Budapest. Auch ausländische Airlines bauen ihre Verbindungen nach Israel aus. So fliegt Brussels Airlines künftig elf Mal wöchentlich von Brüssel nach Tel Aviv. Der Sommerflugplan gilt bis zum 25. Oktober.

Im Juni vergangenen Jahres unterzeichneten Israel und die EU das Open-Skies-Abkommen, das europäischen Airlines ermöglicht, ohne vorherige bilaterale Verträge neue Verbindungen nach Israel anzubieten. Allerdings erfolgt die komplette Öffnung schrittweise bis 2018, um den israelischen Airlines mehr Zeit zu geben, sich auf die neue Konkurrenz einzustellen. Das Abkommen hatte für massive Proteste und Streiks in Israel geführt. Die Airline-Mitarbeiter befürchten durch fallende Ticketpreise den wirtschaftlichen Kollaps ihrer Unternehmen und somit den Verlust von Tausenden von Arbeitsplätzen.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies