Israir profitiert: Die Airline bietet zahlreiche neue Flüge nach Deutschland an.

Israels Airlines geben Schub

Die Kritik am Open-Skies-Abkommen mit der EU war in Israel riesig. Nun profitieren auch heimische Airlines, etwa Israir. Sie baut in Deutschland aus.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Seit Anfang des Monats hat der Ben-Gurion-Airport in Tel Aviv einen neuen Flugplan - mit deutlich mehr Verbindungen als bisher. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Anzahl der Flüge um 15 Prozent. Grund dafür ist teilweise das sogenannte Open-Skies-Abkommen zwischen Israel und der EU, das den bislang restriktiven israelischen Markt schrittweise öffnet.

Zuerst haben sie gejammert. Doch nun profitieren auch Israels Airlines davon. El Al bietet etwa 15 Prozent mehr Verbindungen an, etwa weitere tägliche Verbindungen nach London und Paris. Arkia verzeichnet ein Plus von 20 Prozent. Sie verbindet neu Israel mit Städten in Osteuropa, Spanien und Griechenland.

Schrittweise Öffnung bis 2018

Am meisten aber legt Israir zu. Die Fluglinie erhöht ihr Angebot gar um 30 Prozent. Sie fliegt künftig nach Stuttgart, München, Madrid und Budapest. Auch ausländische Airlines bauen ihre Verbindungen nach Israel aus. So fliegt Brussels Airlines künftig elf Mal wöchentlich von Brüssel nach Tel Aviv. Der Sommerflugplan gilt bis zum 25. Oktober.

Im Juni vergangenen Jahres unterzeichneten Israel und die EU das Open-Skies-Abkommen, das europäischen Airlines ermöglicht, ohne vorherige bilaterale Verträge neue Verbindungen nach Israel anzubieten. Allerdings erfolgt die komplette Öffnung schrittweise bis 2018, um den israelischen Airlines mehr Zeit zu geben, sich auf die neue Konkurrenz einzustellen. Das Abkommen hatte für massive Proteste und Streiks in Israel geführt. Die Airline-Mitarbeiter befürchten durch fallende Ticketpreise den wirtschaftlichen Kollaps ihrer Unternehmen und somit den Verlust von Tausenden von Arbeitsplätzen.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil