Flugzeuge von El Al: Aktuell komplett ausgebucht.

Wenig AngebotEl Al ächzt unter übervollen Fliegern

Nur wenige Flüge gibt es aktuell nach Israel. Das führt dazu, dass die, die es gibt, bis auf den letzten Platz ausgebucht sind.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Der Krieg in Nahost hält nicht nur an, er eskaliert auch immer weiter. Aus diesem Grund empfiehlt auch die Europäische Luftfahrtsicherheitsagentur Easa, den Luftraum über Libanon und Israel auf allen Flughöhen nicht zu nutzen. «Die Empfehlung ist bis zum 31. Oktober 2024 gültig und kann vorbehaltlich einer geänderten Bewertung früher überprüft und angepasst oder zurückgezogen werden», so die Easa.

Die meisten Airlines aus westlichen Ländern haben Flüge in die Region eingestellt. Wer dorthin muss, hat wenig Auswahl. Das zeigt sich auch im Fall von Israel. Die Nationalairline El Al erklärt in einem Beitrag beim Netzwerk Linkedin, ihre Jets seien aktuell extrem voll.

Alle Plätze belegt

Flüge würden zwar wieder «wie gewohnt» abheben. Doch: Bis zum jüdischen Neujahrsfest Rosh Hashanah gebe es keine freien Plätze mehr. Das Fest beginnt dieses Jahr am 2. Oktober und geht bis zum 4. Oktober. Doch auch danach bleibt es schwierig.

Man arbeite unter Hochdruck daran, die Kapazitäten zu erhöhen, teilt El Al mit. «Wir bitten alle Passagiere, deren Flüge mit ausländischen Fluggesellschaften gestrichen wurden, um Geduld und empfehlen, nach Athen, Griechenland, oder Larnaca, Zypern, zu fliegen», so die Airline. Dort solle man sich dann bei Reisebüros auf einer Warteliste für Flüge nach Israel eintragen.

Höchstpreise festgelegt

Um zu verhindern, dass die Preise für Flüge ins Unermessliche steigen, hat El Al Höchstpreise festgelegt. Für Flüge nach Athen und Larnaka betragen die 299 Dollar (267 Euro) für einen Hin- und Rückflug, beziehungsweise 199 Dollar (177 Euro) für einen Hin- und Rückflug.

Wegen der knappen Plätze sieht sich die Fluggesellschaft dazu gezwungen, verschiedene Gruppen von Menschen mit verschiedener Priorität zu behandeln. Man tue alles, um Reservisten mit aktiven Mobilmachungsbefehlen oder Menschen in Notfällen zu unterstützen, so El Al. Der Schwerpunkt liege aber auf dringenden medizinischen Fällen.

Mehr zum Thema

Easa warnt vor Überflügen in Libanon und Israel

Easa warnt vor Überflügen in Libanon und Israel

Israel zwingt iranische Boeing 747, Flug nach Beirut abzubrechen

Israel zwingt iranische Boeing 747, Flug nach Beirut abzubrechen

Neue israelische Airline muss wegen Krieg umplanen

Neue israelische Airline muss wegen Krieg umplanen

ticker-el-al-neu2

El Al muss geplante Hanoi-Verbindung absagen

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack