Flughafen Xi'an Xianyang: Die Fraport AG verkauft ihre Anteile ...

Verkauf von AnteilenEinst große China-Pläne von Fraport sind geplatzt

Der Betreiber des Frankfurter Flughafens hatte große Pläne in China. Mit dem Verkauf der einzigen chinesischen Investition findet diese Expansion aber nun ein Ende, bevor sie überhaupt richtig los ging.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Die Betreiber-Gesellschaft vom Frankfurter Flughafen besitzt im Ausland einige Flughäfen oder ist an ihnen beteiligt. Eine dieser Beteiligungen befindet sich in China, zumindest bis jetzt. Fraport AG kündigte am Donnerstag (31. März) an, ihre 24,5 Prozent Anteile am chinesischen Flughafen Xi'an Xianyang an das Investmentunternehmen Chang'an Huitong zu verkaufen.

Damit verlässt Fraport China komplett. Als Verkaufspreis werden 1,11 Milliarden chinesische Yuan angegeben, umgerechnet circa 158 Millionen Euro. Ein Verkaufsabschluss wird für das zweite Quartal 2022 erwartet. Die Anteile am Flughafen Xi'an unterhält der deutsche Flughafenbetreiber seit 2008, sie wurden Berichten zufolge für knapp 70 Millionen Euro erworben.

Fraport hatte große Pläne

Der Flughafen Xi'an ist in den letzten 14 Jahren von rund zehn Millionen auf über 40 Millionen jährliche Passagiere gewachsen. Damals wurde Xi'an als wegweisend für Fraports Strategie in China bezeichnet. Das Unternehmen strebte weitere Beteiligungen und Investitionen in dem Land an.

Aus diesem Vorhaben wurde allerdings nichts. Nun erklärt Vorstandsvorsitzender Stefan Schulte: «Wir wollten unsere Position im bevölkerungsreichsten Land der Welt ausbauen. Dies hat sich in den vergangenen Jahren jedoch weder in Xi’an noch an anderen chinesischen Flughäfen ergeben. Deshalb handeln wir konsequent und beenden unser Engagement im chinesischen Markt.»

St. Petersburg liegt auf Eis

Eine andere internationale Beteiligung führte Ende Februar zu Problemen: Der Fraport AG gehören 25 Prozent der Northern Capital Gateway, welche den russischen Flughafen St. Petersburg Pulkovo betreibt. Wie es mit den seit 2009 bestehenden Anteilen weitergehen soll, wird von dem frankfurter Unternehmen noch geprüft.

Sanktionen gegen Russland aufgrund des russischen Angriffskrieg in der Ukraine, machen Geschäftsbeziehungen zwischen Deutschland und Russland praktisch unmöglich. Aus vertraglichen Gründen könne der Anteil an dem Flughafen nicht verkauft werden, erklärt Fraport. Die Gesellschaft entschied sich Anfang März dazu, ihre Geschäftsaktivitäten in St. Petersburg vorerst ruhen zu lassen.

Mehr zum Thema

Fraport lässt Geschäftsaktivitäten in St. Petersburg ruhen

Fraport lässt Geschäftsaktivitäten in St. Petersburg ruhen

Fraport erhält Zuschlag für Flughafen Antalya bis 2051

Fraport erhält Zuschlag für Flughafen Antalya bis 2051

Vorfeld Flughafen Leipzig/Halle: Der Flughafen belegt beim Flughafencheck Platz 1.

Flughafencheck hat neuen Spitzenreiter und neues Schlusslicht

Grünes Licht aus einem Tower: Lichtsignale können den Funk ersetzen.

Tower half Pilot in Bern mit der Lichtpistole bei der Landung

Video

Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
vueling airbus a320 mann auf flugzeug
Sicherheitsvorfall am Flughafen Valencia. An dem spanischen Airport ist am Wochenende ein junger Mann auf ein Flugzeug von Vueling geklettert.
Timo Nowack
Timo Nowack