So erklärt Travelers Box, wie das Ganze funktioniert.

Am FlughafenDiese Box digitalisiert Ihr Kleingeld

Wohin mit den ganzen Münzen vor dem Rückflug? Travelers Box gibt auf diese Frage eine neue Antwort - und verwandelt das Kleingeld in Guthaben und mehr.

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Nach dem Rückflug finden Sie ausländische Münzen in Ihren Taschen. Gut zu gebrauchen auf der nächsten Reise, sagen Sie sich - und vergessen das Kleingeld dann doch wieder zu Hause. Kommt Ihnen bekannt vor? Dann könnte Travelers Box Abhilfe schaffen.

Die Automaten des Unternehmens helfen Reisenden, ihr Kleingeld am Flughafen loszuwerden: Wer seine Münzen oder Scheine einschiebt und seine E-Mail-Adresse eintippt, bekommt den Betrag aufgeladen, zum Beispiel auf sein Konto bei Itunes oder Paypal. Auch ist es möglich, einen Gutschein im entsprechenden Wert zu bekommen, etwa von Starbucks, oder das Geld zu spenden, wie Travelers Box auf der Webseite erklärt.

7 Prozent Gebühr

Golem.de hat das System am Airport Tokio-Narita getestet. «Ein öffentliches Login in seine Zugänge findet nicht statt, was aus der Sicherheitsperspektive begrüßenswert ist», heißt . Eine Quittung gebe es nicht. «Die eigentlichen Informationen kann sich der Anwender als QR-Code abfotografieren.» Der Rest funktioniert über die Infos, die man per Mail erhält. Travelers Box verlangt 7 Prozent Gebühr.

Bisher gibt es die Geräte an Flughäfen in Singapur, der Türkei, Japan, Georgien, Italien, den Philippinen, Israel und Kanada. Welche Währungen akzeptiert werden, hängt vom Standort ab. In Italien etwa, am Flughafen Mailand-Malpensa, wo elf Automaten stehen, kann man Euro, Türkische Lira, US-Dollar und Britisches Pfund loswerden.

Keine ganz kleinen Münzen

Ganz kleine Münzen müssen die Reisenden allerdings doch anders verwenden. «In Narita beispielsweise werden zwar vier Währungen entgegengenommen, aber die 1- und 5-Yen-Stücke wird man dort nicht los», schreibt Golem. «Selbiges gilt für Euro, ausgeschlossen sind hier 1-, 2 und 5-Cent-Münzen, US-Dollar (ab dem Quarter) und chinesische RMB/CNY, bei dem die kleinste Einheit verweigert wird.»

Bleibt die Frage, wie viele Flugreisende sich noch fürs Spenden entscheiden, wenn sie so viele andere Möglichkeiten haben. Im Jahr 2014 schrieb die Neue Zürcher Zeitung über die Spendenboxen in Weltkugelform im Flughafen Zürich: «Jedes Jahr kommen auf diese Weise 160'000 Franken zusammen und jenen drei gemeinnützigen Organisationen zugute, deren Namen oberhalb der Weltkugeln angebracht sind: dem WWF, dem Schweizerischen Roten Kreuz Kanton Zürich und der Stiftung SOS Kinderdorf.» Das wären nach heutigem Wechselkurs fast 149'000 Euro.

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