Ryanair im Anflug: Nicht in der Ukraine - oder doch?

Streit mit Flughafen KievDie Ukraine bekniet Ryanair

Wegen eines Streits mit dem Flughafen hat die Billigairline die Aufnahme von Flügen nach Kiev und Lviv abgesagt. Nun will die Regierung Ryanair umstimmen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Es wäre das 34. Land geworden, in dem Ryanair aktiv ist. Ab kommenden Oktober wollte Ryanair von Eindhoven (drei mal pro Woche), London Stansted (fünf Mal), Manchester (drei Mal) und Stockholm Skavsta (vier Mal) nach Kiev fliegen. Zudem plante sie Flüge von Berlin (zwei Mal), Budapest (zwei Mal), Eindhoven (zwei Mal), Krakau (drei Mal), London (zwei Mal), Memmingen (zwei Mal) und Wroclaw (Breslau - drei Mal) nach Lviv (Lemberg).

«Tiefpreise sind in der Ukraine angekommen», erklärte die irische Billigairline bei Bekanntgabe der Expansion. Doch nun hat sie die Expansion in die Ukraine gestoppt. Schuld sei der Flughafen Kiev, so Ryanair. Er habe einen gemeinsam geschlossenen «Wachstumspakt» nicht eingehalten. Dadurch sei er Schuld am Verlust von rund 500.000 Passagiere pro Jahr und 400 Arbeitsplätze in Kiev und Lviv, rechnet Ryanair in einer Medienmitteilung vor.

Schutz heimischer Konkurrenten

Nach der Ankündigung von Ryanair vom Montag (10. Juli) reagierte die Regierung der Ukraine umgehend. Premierminister Volodymyr Groysman sprach mit den Verantwortlichen des Flughafens Kiev. Auch mit dem Infrastruktur-Ministerium habe er gesprochen. «Wir haben die Gespräche mit Ryanair wieder aufgenommen», so Groysman.

Rund um Ryanairs Rückzieher waren Gerüchte aufgekommen, Konkurrenten könnten den Flughafen dazu gedrängt haben, den Vertrag nicht einzuhalten - zum Schutz der heimischen Anbieter.

Mehr zum Thema

ticker-ryanair

Das sind die neuen Strecken von Ryanair ab Deutschland im Sommer 2026

pfaendungsmarke ryanair boeing 737

«Gerichtlich gepfändet»: Boeing 737 von Ryanair erhält Besuch vom Gerichtsvollzieher

ticker-ryanair

Pöbelpassagier muss Ryanair 15.000 Euro Schadenersatz für Flugumleitung zahlen

ticker-ryanair

Ryanair baut Angebot in Turin aus

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin