Airbus A320 von Air France über Guadeloupe: Eigenes Netz in der Karibik.

KaribikDie Bonsai-Air-France, die fernab von Frankreich fliegt

Die französische Nationalairline fliegt nicht nur von Paris zu Zielen im Inland, in Europa und in der Welt. Air France betreibt in der Karibik eine kleine Einheit für die Französischen Antillen und Französisch-Guayana.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Frankreich endet nicht am Nord-Pas-de-Calais, an der Finistère, an den Pyrenäen oder an der Côte d’Azur. Bis heute gehören auch weit entfernte Gebiete in Übersee zum Land. 2,8 Millionen Menschen oder vier Prozent der gesamten Bevölkerung leben fernab des Kernlandes.

Rund zwei Fünftel dieser Übersee-Französinnen und -Franzosen sind in der Karibik zu Hause. Auch wenn sie sich in der gleichen Region befinden – die Französischen Antillen mit den Inseln Guadeloupe, Martinique, Saint-Barthélemy sowie Saint-Martin und Französisch-Guayana liegen mitunter Hunderte von Kilometer voneinander entfernt. Das Flugzeug ist für die Bevölkerung deshalb ein wichtiges Verkehrsmittel.

Basis in Guadeloupe

Seit 1947 fliegt Air France die Karibik-Territorien an. Während es in anderen Überseegebieten nur heimische Fluggesellschaften die Feinverteilung übernehmen, ist dort sie auch selbst aktiv. Réseau Régional Caraïbes nennt die französische Nationalairline den Dienst für die Französischen Antillen und Französisch-Guayana. Es ist eine Art Bonsai-Air-France für die Karibik.

Zwei Airbus A320 mit neuer Kabine (F-GKXs und F-GKXT) hat Air France am Aéroport Guadeloupe - Pôle Caraïbes in Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe stationiert. Bereedert werden sie von einheimischen Besatzungen. Sie führen das ganze Jahr über bis zu 23 Flüge pro Woche druch. ANgesteuert werden die Ziele Cayenne, Fort-de-France (Martinique) und Miami.

Anschluss ans Langstreckennetz

Saisonal gibt es auch Flüge von Pointe-à-Pitre nach Punta Cana und Montréal sowie ab Mai von Cayenne nach Belém in Brasilien. Vom Réseau Régional Caraïbes bietet Air France aber auch Anschlüsse an ihr weltweites Streckennetz. Die Verbindungen sind so abgestimmt, dass Reisende in Pointe-à-Pitre, Fort-de-France und Cayenne auf die Flüge nach Paris umsteigen können.

Mehr zum Thema

Passagierin in der erstn Klasse: La Premier soll nochmals besser werden.

Air France wettet auf die First Class

Air France baut Richtung Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique und Réunion aus

Air France baut Richtung Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique und Réunion aus

De Havilland Canada DHC-6 Twin Otter von Air Antilles: Darf vorerst nicht mehr abheben.

Behörde verordnet Air Antilles ein Zwangsgrounding

Flugzeuge von Transavia, KLM und Air France (Montage): Bald kommen neue Airlines hinzu.

Der Name Air France-KLM verschwindet

Video

Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack