Airbus A320 von Air France über Guadeloupe: Eigenes Netz in der Karibik.

KaribikDie Bonsai-Air-France, die fernab von Frankreich fliegt

Die französische Nationalairline fliegt nicht nur von Paris zu Zielen im Inland, in Europa und in der Welt. Air France betreibt in der Karibik eine kleine Einheit für die Französischen Antillen und Französisch-Guayana.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Frankreich endet nicht am Nord-Pas-de-Calais, an der Finistère, an den Pyrenäen oder an der Côte d’Azur. Bis heute gehören auch weit entfernte Gebiete in Übersee zum Land. 2,8 Millionen Menschen oder vier Prozent der gesamten Bevölkerung leben fernab des Kernlandes.

Rund zwei Fünftel dieser Übersee-Französinnen und -Franzosen sind in der Karibik zu Hause. Auch wenn sie sich in der gleichen Region befinden – die Französischen Antillen mit den Inseln Guadeloupe, Martinique, Saint-Barthélemy sowie Saint-Martin und Französisch-Guayana liegen mitunter Hunderte von Kilometer voneinander entfernt. Das Flugzeug ist für die Bevölkerung deshalb ein wichtiges Verkehrsmittel.

Basis in Guadeloupe

Seit 1947 fliegt Air France die Karibik-Territorien an. Während es in anderen Überseegebieten nur heimische Fluggesellschaften die Feinverteilung übernehmen, ist dort sie auch selbst aktiv. Réseau Régional Caraïbes nennt die französische Nationalairline den Dienst für die Französischen Antillen und Französisch-Guayana. Es ist eine Art Bonsai-Air-France für die Karibik.

Zwei Airbus A320 mit neuer Kabine (F-GKXs und F-GKXT) hat Air France am Aéroport Guadeloupe - Pôle Caraïbes in Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe stationiert. Bereedert werden sie von einheimischen Besatzungen. Sie führen das ganze Jahr über bis zu 23 Flüge pro Woche druch. ANgesteuert werden die Ziele Cayenne, Fort-de-France (Martinique) und Miami.

Anschluss ans Langstreckennetz

Saisonal gibt es auch Flüge von Pointe-à-Pitre nach Punta Cana und Montréal sowie ab Mai von Cayenne nach Belém in Brasilien. Vom Réseau Régional Caraïbes bietet Air France aber auch Anschlüsse an ihr weltweites Streckennetz. Die Verbindungen sind so abgestimmt, dass Reisende in Pointe-à-Pitre, Fort-de-France und Cayenne auf die Flüge nach Paris umsteigen können.

Mehr zum Thema

Passagierin in der erstn Klasse: La Premier soll nochmals besser werden.

Air France wettet auf die First Class

Air France baut Richtung Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique und Réunion aus

Air France baut Richtung Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique und Réunion aus

De Havilland Canada DHC-6 Twin Otter von Air Antilles: Darf vorerst nicht mehr abheben.

Behörde verordnet Air Antilles ein Zwangsgrounding

ticker-air-france

Air France eröffnet modernisierte La Première Lounge in Paris

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg